Tochter der Träume – Dunkler König

12,90 

Bewertet mit 4.75 von 5, basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenrezensionen)

Leyna und ihre Begleiter haben Zuflucht im Palast des Widerstandes gefunden. Jeden Tag lernt Leyna hier mehr über ihre Kräfte, jeden Tag schöpfen die Menschen um sie herum neue Hoffnung.
Nun aber muss sie mit ihren Gefährten Tarin, Urs und der Lichtlenkerin Alessa den Norden verlassen, um bei einem neuen Lehrmeister das Erschaffen lebendiger Illusionen zu lernen.

Beschreibung

Versteckt lange Zeit, der Sieger muss bleiben,
Denn wenn er sich zeigt, muss er stark genug sein,
All dies zu beenden, mithilfe des Kriegers,
Der stets bei sich ist, und ihn nicht lässt allein.

Leyna und ihre Begleiter haben Zuflucht im Palast des Widerstandes gefunden. Jeden Tag lernt Leyna hier mehr über ihre Kräfte, jeden Tag schöpfen die Menschen um sie herum neue Hoffnung.
Nun aber muss sie mit ihren Gefährten Tarin, Urs und der Lichtlenkerin Alessa den Norden verlassen, um bei einem neuen Lehrmeister das Erschaffen lebendiger Illusionen zu lernen. Es beginnt eine gefährliche Reise durch die geheimnisvolle Welt der schlafenden Götter. Leyna ist bereit, alles zu tun, um die Rätsel der Vergangenheit zu lösen – doch dabei muss sie sich nicht nur der Bedrohung durch den König stellen, sondern auch ihren widersprüchlichen Gefühlen für Sivan.
Und während sie noch immer auf ihren ersten Traum wartet, prophezeit das Orakel ihr einen Verrat …

 

Über Marie Weißdorn

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-96173-014-8

Sprache

Deutsch

Seiten

ca. 460

Erscheinungsdatum

30.06.2017

4 Bewertungen für Tochter der Träume – Dunkler König

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Sarah

    Inhalt:

    Leyna und ihre Freunde sind beim Widerstand angekommen. Dort lernt sie nicht nur ihre Fähigkeiten besser zu beherrschen, sondern lernt auch mehr über die Geschichte Mirandors und der Götter. Doch ihre Reise geht bald weiter zu Ronor, der ihr helfen soll zu träumen, damit sie eine Meisterin der Täuschung werden kann. Während ihrer Reise erfährt sie weiteres über die Geschichte des Landes, die für den Kampf gegen den König entscheidend sein können. Die Last auf ihren Schultern wird von Tag zu Tag schwerer. Dabei muss sie sich noch über ihre Gefühle zu Sivan klar werden und bekommt vom Orakel einen Verrat prophezeit. Wird Leyna es schaffen sich zu behaupten und die Prophezeiung zu erfüllen?

    Meine Meinung:

    Nachdem ich den ersten Band schon verschlungen hatte, konnte ich nicht lange warten und musste gleich den zweiten im Anschluss lesen und ich bin begeistert. Der erste Teil war schon sehr gelungen, spannend und gut geschrieben und erzählt, aber der zweite Teil hat sich für mich noch weiter gesteigert.

    „Land im Schatten“ diente eher dazu in die Gesamtgeschichte, die Welt und die Charaktere einzuführen. Man erfährt schon einiges, begleitet Leyna auf ihrem Weg zum Widerstand und sieht dabei zu wie sie anfängt ihre Kräfte zu nutzen. „Dunkler König“ schließt nicht nahtlos an den ersten Band, sondern spielt einige Woche nach ihrer Ankunft beim Widerstand, was ich sehr gut fand, da Leyna in der Zeit schon einiges an Schwertkampf und Magie gelernt hat und keine blutige Anfängerin mehr ist. Somit bleibt dem Leser eine weitere langwierige Entwicklung und Lernphase erspart, die im ersten Teil zwar spannend und interessant war, mich aber auf Dauer irgendwann genervt hätte. So hat sie neues gelernt und die Lehrstunden waren weiterhin packend.

    Besonders gut hat mir gefallen, als sie sich auf den Weg zu Ronor gemacht hat, um zu lernen zu träumen. Er konnte mich sofort mit seiner charmanten und lockeren Art für sich gewinnen. Auch die Art und Weise wie er Leyna geholfen hat, fand ich sehr ansprechend und faszinierend. Er hat es auf eine einfache, lockere und dennoch ernste Art und Weise geschafft, sodass sie sich immer mehr auf ihre Magie einlassen und sie anwenden konnte. Es kam eine Entwicklung zu Tage, die auch vorwärts ging. Auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren haben sich weiter entwickelt, was für mich sehr erfreulich war. Nichts ist schlimmer, wie Charaktere, die sich nie weiterentwickeln, sondern immer auf der Stelle treten. Hier ist das zum Glück nicht der Fall.
    Auch wenn der Anfang eher ruhig und entspannt ist, ändert sich das im Verlauf der Geschichte. Es wird nochmal richtig rasant und ein wichtiger Meilenstein zum Finale wird gelegt.

    Der Schreibstil ist wie im ersten Band flüssig und lässt sich gut lesen und entführt einen in ein wunderbares Kopfkino über die Welt und die Protagonisten. Bei Marie Weißdorn wird es nie langweilig Beschreibungen der Umgebung zu lesen, da sie es immer wieder schafft, sich was Neues einfallen zu lassen. Einfach herrlich und erfrischend.

    Fazit:

    Ein gelungener zweiter Band, der dem nächsten in Nichts nachsteht, sondern meiner Meinung nach sogar noch besser ist. Ich fand es klasse, dass ich wieder zu Leyna und ihren Freunden durfte, mit ihnen Lachen, Weinen und Träumen durfte. Leider dauert es jetzt einige Zeit, bis der dritte Band raus kommt. Ich werde jetzt sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. Vor allem weil das Ende ein fieser Cliffhänger ist. Ich kann jedem diese Reihe nur ans Herz legen, da sie nicht nur super geschrieben ist, sondern auch eine schöne neue Idee beinhaltet, die auch noch gut umgesetzt wurde.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Nicole Ramge

    Ziemlich nahtlos geht es hier im zweiten Teil der „Tochter der Träume“ weiter.
    Es ist nicht viel Zeit vergangen und wir befinden uns fast direkt am Ende des ersten Teils wieder seitdem nicht nur in der Gegenwart nur wenige Wochen vergangen sind.

    Dieser Aspekt schien mir hier sehr von Vorteil da die Geschichte noch sehr präsent für mich ist und ich direkt einsteigen und weiterlesen konnte. Den so weiß ich noch genau mit welchem Knistern ich es in der Luft zu tun habe sobald ich auf Leyna oder Sinan treffe – ich weiß noch das Urs der vorlauter aber recht witzige und direkte Varnier ist und auch Talin unser Priesterjunge ist mir noch sehr gut im Gedächtnis geblieben.

    Leyna ist ein Charakter der bereits im ersten Teil an ihrer Aufgabe wächst. Hier allerdings fordert sie sich regelrecht selbst heraus und versucht über ihre Grenzen hinweg so schnell wie möglich ans Ziel zu gelangen. Sie fordert sich verbissen und geht bis ans Ende ihrer Kräfte. Und sie macht Fortschritte – immer mehr und mehr kann sie ihre Magie lernen, fühlen und benutzen bis es ihr selbstverständlich in Fleisch und Blut übergeht. Nur ihre Herzensangelegenheit, mit denen steht sie auf dem Kriegsfuss und schafft es nicht sie zu kontrollieren. Und als dann auch noch ungewöhnliches so gewöhnlich erscheint – Sivan sich zurückzieht und ihr somit keinerlei Angriffsfläche bietet scheint es so als wäre genau das, was sie zum scheitern bringt.
    So kennt man unsere Leyna gar nicht und es schockte mich etwas, da nicht schon bewusst war das sie ihr Herz verloren hat – aber das es so schlimm ist …

    Sivan hingegen scheint es nichts auszumachen, Leyna die kalte Schulter zu zeigen und sich ihr zu entziehen. Aber die Kapitel die wir aus seiner Sichtweise lesen dürfen zeigen uns, das es der klassische Mann ist der keine Gefühle zulassen kann und nicht möchte. Nur kann er dieses Spiel ewig spielen? Kann er ihr wirklich aus dem Weg gehen trotz der Anziehungskraft die über beide herrscht und sie zu kontrollieren scheint?

    Hier hat mich die Autorin doch sehr überrascht. Nicht, weil sie ein liebendes Paar in die Geschichte eingebaut hat, die so wie es scheint keine gemeinsam Zukunft zu haben. Sondern weil sie diese Gefühle sehr gut transportiert.
    Egal ob es Liebe, Sehnsucht, Wut, Zorn oder Hass war – es wurde von mir tatsächlich empfunden. Aber mit der Emotion Verzweiflung hat sie mich wirklich überwältigt.
    Dieses Empfinden das schirr keinen Ausweg kennt und dich zu taten verleitet über die man nur den Kopf schütteln kann wurden hier so toll rübergebracht das ich nicht nur einen Knoten im Hals hatte sondern auch feuchte, schwitzige Hände.

    Ausserdem ist die Geschichte so vielschichtig, dass sie aus mehreren Perspektiven erzählt werden muss, was Sie auch tut.
    Wir lernen Mirandor und ihre Prophezeiung hauptsächlich zwar aus Leyna ´s Augen kennen indem sie uns ihre Geschichte erzählt, sondern auch Sivan darf seine Sichtweisen zu Papier bringen. Und da es zu guter Letzt natürlich auch um die Sichtweise eines bösen Königs und seinem Heer geht, lernen wir auch aus den Augen von Lodon um was es eigentlich wirklich geht.
    Lodon hat hier in dem zweiten Teil – zum Vorteil für mich- nur einen kleinen Teil des Buches eingenommen, was mich sehr gefreut hat da er mir nicht unbedingt sympathisch in Erinnerung geblieben ist. Allerdings muss ich meine Meinung über ihn zumindest etwas positiver entgegenbringen, da er hier im zweiten Teil doch eigentlich sehr positiv rüber kommt.
    Ein neuer Darsteller zeigt sich in der rechten Hand des Königs namens Dranoel. Er überrascht mit seiner Präsenz und seinem eigentlichen Charakter. Hier versteckte sich für mich eine weitere Überraschung der Autorin für mich!
    In Alessa haben wir eine weitere Wegbegleiterin die doch sehr positiv wirkt und zu Leyna´s Freundin und Weggefährtin wird. Sie als Lichtlenkerin kann noch einmal sehr von nutzen sein wenn es irgendwann in den Kampf gegen den König geht ….

    Und da habe ich auch schon das Stichwort genannt – wann?

    Liebe Marie, wann geht es weiter?

    Denn nachdem im ersten Teil das Ende des Buches doch sehr stimmig abgerundet war und man hätte warten können – so kann man es hier definitiv nicht!
    Dieses Ende das zweiten Teils ist böse – wie ein dichter schwarzer Nebel der sich um das Ende gelegt hat nehme ich hier erstmal Abschied aus Mirandor und hoffe das wir uns bald wiedersehen!

  3. Bewertet mit 4 von 5

    Viktoria

    »Du hast Angst davor, noch einmal jemanden zu verlieren. Aber ein Leben ohne Liebe ist wie ein Fluss ohne Wasser, trocken und leer.« – Zitat aus dem Buch

    Es handelt sich hier um den 2. Band der Reihe „Tochter der Träume“ von Marie Weißdorn.

    Meine Meinung zum Cover:
    Auch bei diesem Cover harmonieren die 4 Jahreszeiten wieder miteinander. Durch die neue Kleidung der Frau auf dem Cover wird Leynas Entwicklung symbolisiert. Mir gefällt es jedenfalls.

    Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
    Leyna hat es zum Versteck des Widerstandes geschafft. Dort angekommen beginnt sie mit Hilfe ihre Fähigkeiten zu trainieren. Allerdings ist die Zeit begrenzt, denn der König sucht nach ihr. Zusammen mit Tarin, Urs, Sivan und der Lichtlenkerin Alessa muss sie wieder auf Reisen gehen, da sie einen neuen Lehrmeister für ihre Illusionsfähigkeiten braucht. Leyna hat Probleme ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Ihr Verhältnis zu Sivan erschwert ihr zudem das Leben. Mit seinem Verhalten droht er, ihr Herz zu brechen. Leyna muss auch noch mehr über des Königs dunklen Diener herausfinden. Er scheint der Schlüssel zur Bedrohung des Landes zu sein. Nach einem Ereignis, das einen tiefen Schmerz in ihr auslöst, findet sie Schreckliches heraus. Alles was sie liebt, ist in Gefahr.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Ich muss sagen, dass ich mit dem 2. Band meine Probleme hatte. Den 1. Band habe ich verschlungen und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Doch bei diesem 2. Band brauchte ich ungewöhnlich lange mit dem Lesen. Über eine längere Zeit hinweg las ich immer nur ein Stück, weil mich die Geschichte nicht packen konnte. Leider begann ich mich zu langweilen und fragte mich, wann es denn endlich wieder spannend wird. Sowas hatte ich nicht erwartet. Zudem konnte ich meine ursprüngliche Lieblingsfigur (Urs) immer weniger leiden.

    In der ersten Hälfte kam es mir leider langatmig vor. Bis auf eine sehr emotionale Szene (wegen Spoilergefahr sage ich nur „Tanz“), konnte ich mich die Geschichte nicht in den Bann ziehen. Natürlich musste Leyna lernen, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren und zu trainieren. Aber irgendwie war mir das alles zu detailliert.

    Zum Glück wurde es am Anfang der zweiten Hälfte wieder interessanter. Die gewohnte Spannung aus Band 1 war zwar noch nicht da, aber ich verfolgte die Geschichte mit mehr Interesse. Leynas Illusionsfähigkeiten wurden immer stärker, in diesen Abschnitten gab es faszinierende Szenen. Nach 70 % des Buches kam dann auch die absolute Spannung zurück. Zu meiner Freude konnte ich wieder mitfiebern. Kapitel 18 war so emotional, dass meine Augen an den Zeilen klebten. Ich wollte kein Wort davon verpassen.

    Seit diesem Ereignis konnte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Die Geschichte kam wieder in Fahrt. Mehr Dinge passieren in schneller Abfolge und es wird brenzlig. Dranoel mischt aktiv in der Geschichte mit und offenbart Leyna einige Geheimnisse. Zuvor hat Leyna das Rätsel um seine Vergangenheit gelöst. Ich muss zugeben, dass mich die Lösung sehr überrascht hat. Die Geschichte um Leyna endet mit einem Cliffhanger. Der parallele Handlungsstrang mit Lodon war ganz in Ordnung, obwohl mir noch nicht klar ist, was dieser zum großen Ganzen beitragen wird.

    Kapitel 23 und somit das Letzte Buches war wohl eins der besten des ganzen Buches. Ein Hinweis, dass es in der Vergangenheit spielt, wäre gut gewesen. Aber zum Glück war mir das relativ schnell bewusst.

    Mein Fazit:
    In der ersten Hälfte hatte ich große Probleme mit der Spannung und kämpfte mit Langweile. Zum Glück änderte sich dies in der zweiten Hälfte und es wurde wieder interessanter. Nach 70% konnte ich wieder mitfiebern und wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Die Geheimnisse um Dranoels Vergangenheit und seine Fähigkeiten fand ich besonders gut. Das Finale und die letzten paar Kapitel des Buches waren für mich der beste Teil der Geschichte.

    Aufgrund meiner Probleme mit dem Buch hätte ich gerne 3,5 Sterne vergeben. Da dies nicht möglich ist und die Geschichte Potenzial hat, runde ich auf 4 von 5 möglichen Sternen auf.

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

  4. Bewertet mit 5 von 5

    Nicole

    Nach wenigen Augenblicken fühlte man sich so als hätte man Mirandor nie verlassen. Obwohl einige Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Teil von Tochter der Träume lag, kam ich sehr schnell wieder in dieses Buch hinein. Man fühlte mit den Charakteren wieder mit, so als ob man sie nie verlassen hätte und wusste direkt wieder wie der letzte Teil geendet hat.

    Der zweite Teil der Reihe lässt viel erwarten aufgrund seines Titels „Dunkler König“, es kann damit gerechnet werden das Leyna sich nun nach der Rettung zu dem Widerstand doch bald dem dunklen König stellen muss, allerdings erwartet Sie hierbei ein sehr komplizierter und steiniger Weg. Den wer denkt das nur die Aussage das man ein Gotteskind sei reicht um den Herrscher zu besiegen der würde kläglich versagen.

    Leyna und Ihre Begleiter verließen nach einiger Zeit den Widerstand, damit Sie weiter lernen kann mit Ihren Gaben umzugehen und sie richtig zu nutzen. Selbst hierbei könnte man denken das es leicht ist und dies schnell gelingt, wenn nicht dieses Orakel dazu kommen würde und einem auch noch neue Prophezeiungen mitteilt. Wird es diesen prophezeiten Verrat geben? Oder werden Leyna und Ihre Begleiter davor dem Verräter auf die Schliche kommen?

    Wer bereits den ersten Teil der Reihe kennt wird wissen das Urs, Tilan und Sivan nicht unterschiedlicher sein können und auch in diesem Teil wurden Sie alle Ihren Rollen bewusst. Doch auch Leyna bekam auf der Reise in diesem Band weibliche Unterstützung und war somit nicht nur den Kerlen ausgesetzt.

    Das Buch fesselte mich wieder ungemein und ich kann es einfach nur jedem empfehlen der den ersten Teil gelesen hat, denn eins steht fest. Es ist ein MUSS für alle Sivan und auch Urs Fans und nun warte ich gespannt auf den dritten Teil, der auch bald erscheint.

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