Diamantdrache

14,90 

Bewertet mit 3.67 von 5, basierend auf 3 Kundenbewertungen
(3 Kundenrezensionen)

Nichts als Staub und Asche bedeckt das Königreich Candiora, über welches Ewalyn eines Tages herrschen soll. Auf ihren Schultern lastet die Bürde eines hungernden Volkes, das schon seit vielen Jahrhunderten von einem Drachen terrorisiert wird.

Kategorie: , , SKU: fantasy024

Beschreibung

Nichts als Staub und Asche bedeckt das Königreich Candiora, über welches Ewalyn eines Tages herrschen soll. Auf ihren Schultern lastet die Bürde eines hungernden Volkes, das schon seit vielen Jahrhunderten von einem Drachen terrorisiert wird. Die Bestie von Dorion verbrennt Getreidespeicher, tötet ohne Reue und ist außerdem der Hüter einer fremden Welt. Denn im Schatten der Berge von Dorion befindet sich Dahana. Dort gibt es einen Überfluss an Nahrung, fruchtbaren Boden und Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Um ihren Untertanen zu helfen, begibt sich Ewa auf eine gefährliche Reise. Sie stellt sich der Bestie und erkennt, dass sich hinter den goldenen Augen ein Mann verbirgt, der einst einem mächtigen Fluch zum Opfer fiel. Nicht einmal die Liebe kann seinen Panzer durchdringen, denn sein Herz ist umschlossen von Diamant. Bereits ein einziger Kuss könnte für sie beide tödlich enden.

 

Über Marie-Luis Rönisch

Zusätzliche Information

ISBN:

978-3-946172-59-8

Sprache:

Deutsch

Seiten:

492

Erscheinungsdatum:

November 2016

3 Bewertungen für Diamantdrache

  1. Bewertet mit 3 von 5

    Nicole Ramge

    Die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat ist wahrlich der Oberhammer!

    Alles findet sich auf eine Art und Weise in unserer derzeitigeWelt wieder – und in vielerlei Arten kombinierter und trotzdem anders.

    Ich konnte mich hier völlig fallen lassen und auch ein Spur zu Hause fühlen – auch wenn ich Angst haben musste was mich hinter dem nächsten Baum für ein Wesen erwartet – hinterließ diese fantastische Welt einen tollen Nachgeschmack.

    Auch mit der Auswahl der Protagonisten hat Marie-Lius voll ins Schwarze getroffen!

    Egal ob Ewa – unsere Prinzessin oder Dracon, Thor, Shiva oder Pan alle konnten mich für sich einnehmen. Zusammen waren sie ein Gespann von Freunden die unterschiedlicher nicht sein konnten, aber trotzdem zusammen passten und füreinander einstanden.

    Die Geschichte und ihr Verlauf in der es in diesem ersten Teil der Feuerrosentrilogie geht ist sehr vollgepackt!

    Es gibt kein Kapitel indem nichts passiert – kein Handeln was nichts nach sich zieht.

    Und das ist eine Menge ….

    Die Kapitel an sich sind wahnsinnig lang gehalten und beinhalten viel zu viel – vielleicht fällt das nur einem Kapitelleser wie mir auf, aber wenn dein E-Reader bei beginn des Kapitels anzeigt das zu noch 45 min. in dem Kapitel verbleibend liest, schockt mich das schon. Ich mag es eher kurz und knackig 🙂

    Aber auch, weil sie so voll gepackt sind und immer noch mehr passiert erscheint das Buch unendlich. Es hat einfach zu viele verästelte Zweige – die zwar letztendlich zusammenführen – aber bei 20 Kapitel 20 Abzweigungen zu lesen bevor man im Ziel angelangt ist, war für mich sehr langatmig und irgendwann gab es auch Lustlosigkeit da ich einfach wusste mit dem nächsten Kapitel nähere ich mich nicht dem Ende sondern nehme eine weitere Seitenstraße.

    Was ich im Verlauf zu bemängeln habe macht wiederum der super flüssig Schreibstil fast wieder gut. Allerdings war er manchmal für die Geschichte zu locker und zu modern. Also muss ich auch leider hier wieder etwas pinkelig sein.

    Das bildliche an der Art des Stil lässt mich voll auf meine Kosten kommen-

    Das moderne passte für mich einfach nicht in die Geschichte, da sie als Fantasyroman eher im älteren Bereich der Könige und Königreiche – also dem historischen, angesiedelt sein sollte. Da passen einfach manche Ausdrücke nicht.

    Gepackt hat mich die Geschichte schon, allerdings muss ich gestehen dass ich solch einen verschachtelten Verlauf nicht gerne lese. Da es dann eher ein Buch für den Urlaub, damit man einfach dran bleiben kann…

    … den wissen wie es weiter geht möchte ich ja schon!

  2. Bewertet mit 4 von 5

    Viktoria

    “Schwärze nahm ihr die Sicht, Flammen brannten auf ihrer Haut. Schweiß bildete sich auf ihren Gliedern und Schwäche nagte an ihren Knochen” – Zitat aus dem Buch

    Inhalt:
    Nichts als Staub und Asche bedeckt das Königreich Candiora, über welches Ewalyn eines Tages herrschen soll. Auf ihren Schultern lastet die Bürde eines hungernden Volkes, das schon seit vielen Jahrhunderten von einem Drachen terrorisiert wird. Die Bestie von Dorion verbrennt Getreidespeicher, tötet ohne Reue und ist gleichzeitig der Hüter einer fremden Welt. Denn im Schatten der Berge von Dorion befindet sich Dahana. Dort gibt es einen Überfluss an Nahrung, fruchtbaren Boden und Hoffnung auf eine Zukunft. Um ihren Untertanen zu helfen, begibt sich Ewa auf eine gefährliche Reise. Sie stellt sich der Bestie und erkennt, dass sich hinter den goldenen Augen ein Mann verbirgt, der einst einem mächtigen Fluch zum Opfer fiel. Nicht einmal die Liebe kann seinen Panzer durchdringen, denn sein Herz ist umschlossen von Diamant. Bereits ein einziger Kuss könnte für sie beide tödlich enden.

    Zum Cover:
    Dieses Cover gehört zu meinen Lieblingscovern vom Eisermann Verlag. Der Blick des Mannes zusammen mit den Flammen hat mich magisch angezogen. Die Farbgestaltung im Hintergrund hebt ihn hervor und lässt den Mann lebendig wirken. Einzig die Schuppen gefallen mir nicht so sehr.

    Zum Inhalt:
    Das Buch beginnt mit dem Prolog, der mich absolut gefesselt hat. Dieses kurze Kapitel allein ist voller Gefühle und wirklich toll geschrieben. Die Geschichte selbst beginnt mit Ewa, sie soll sich für eine Feier zurechtmachen. Dort offenbart ihr der König etwas, das sie unter keinen Umständen so hinnehmen möchte. Danach verlässt sie das Schloss und macht sich auf den Weg, der Bestie, die ihrem Volk so viel Unglück bringt, entgegenzutreten. Schnell findet sie heraus, dass sie die Kreatur keinesfalls töten kann, in ihm scheint mehr als eine Bestie zu stecken. Ohne es zu wissen gerät Ewa in einen uralten Kampf. Mehr als einmal muss sie um ihr Leben und das ihrer Freunde fürchten. Am Ende ist es beinahe zu spät um alle zu retten.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Sie beschreibt die Welt im Buch sehr intensiv und detailliert. Manchmal waren mir diese Details allerdings zu viel und ich hatte das Gefühl, die Geschichte geht nicht weiter. Es gab auch einige Szenen, die ich als nicht so notwendig empfand oder die die Geschichte in die Länge zogen.

    Die Autorin hat ein Händchen dafür, die Gefühle ihrer Protagonisten zu beschreiben und dem Leser zu vermitteln. Nach einiger Zeit war ich richtig gefesselt von diesen intensiven und einzigartigen Gefühlen. Die Liebe war unglaublich stark zu spüren. Dadurch bekamen die Charaktere eine schöne Tiefe und ihre eigene Persönlichkeit.

    Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben, wir wechseln mehrmals zwischen verschiedenen Personen hin und her. Ich nenne hier absichtlich nicht alle Namen, damit ich nichts verrate. Am besten haben mir die Szenen aus Ewa und Darcons Sicht gefallen. Die Szenen aus Thors Sicht hingegen fand ich langatmig bzw. dauerten sie mir viel zu lange.

    Die Spannung in der Geschichte nimmt nach dem ersten Drittel langsam zu und hält sich im Mittelteil konstant. Erst im letzten Drittel steigert sich die Spannung abrupt und man fiebert richtig mit! Immer wieder gab es kleine Überraschungen und Offenbarungen mit denen man nicht rechnet.

    Das Ende ist ein guter Showdown mit unerwarteter Hilfe, die alles verändert. Die letzten Seiten waren richtig gefühlvoll. Nun kommen wir du dem Teil, der für mich einiges kaputt gemacht hat: Der Epilog. Ich bereue sehr, diesen gelesen zu haben. Außerdem verrät er meiner Meinung nach viel zu viel für den nächsten Band. Ich hoffe sehr, dass dieser hier nicht anschließt.

    Mein Fazit:
    Dies ist eine sehr gefühlvolle und abenteuerliche Geschichte, die mit viel Liebe geschrieben wurde. Manchmal gab es ein paar langatmige Stellen, dennoch hat die Geschichte Potenzial.

  3. Bewertet mit 4 von 5

    Sarah

    Cover und Gestaltung:
    Ich bin sehr begeistert von der Aufmachung des Taschenbuches. Obwohl das Buch nämlich so dick ist, ist keine einzige Leserille im Buchrücken während des Lesens entstanden. Ich weiß zwar nie woran das liegt, aber einige Buchverlage haben irgendwie eine andere Aufmachung und dann lassen sich die Leserillen deutlich besser vermeiden.
    Das Cover finde ich auch richtig toll. Gerade der Flammendrache gefällt mir sehr. Zudem kann man schon etwas über die Geschichte in diesem Buch erfahren. Ebenso verrät der Titel auch etwas, weshalb ich ihn auch sehr treffend finde.
    Auf der ersten Seite des Buches findet man eine Karte dieser Welt. Diese habe ich mir während des Lesens auch öfter angeschaut, um zu gucken wie weit sich die Charaktere von dem Königreich entfernt befinden und um mich allgemein etwas zu orientieren. Ich mag es an sich ganz gerne, wenn Bücher mit eigenen Welten eine Landkarte beinhalten.
    Außerdem gab es in diesem Buch ab und an ein paar Illustrationen, die dem ganzen noch etwas mehr Ausdruck verliehen haben. Da ich Illustrationen in Büchern, gerade im Bereich Fantasy sehr schön finde, wertet das für mich das Gesamtbild nochmal auf.

    Inhalt und Schreibstil:
    Von der Geschichte bin ich mehr als beeindruckt. Während ich mich nach so ca. 150 Seiten gefragt habe, was den nun noch alles passieren könnte, da bis zu diesem Zeitpunkt schon einiges passiert ist, war ich mit zunehmender Geschichte immer mehr begeistert davon wie drastisch die Situationen sich verändern. Allgemein ist so viel passiert, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Dennoch ist es nicht so viel, dass es überladen wirken würde. Es gab einige Höhen und Tiefen, mit denen ich zum Teil auch nicht gerechnet hatte. Anderseits waren einige Szenarien auch sehr vorhersehbar, was aber nicht negativ ist. Anfangs hatte ich zwar noch gedacht, dass es viel zu schnell, viel zu viele Charaktere und Handlungsstränge gibt, aber das hat sich nach kurzer Zeit gelegt und von da an konnte ich das Buch kaum noch an die Seite legen.
    Der Schreibstil passt größenteils auch gut in das Setting rein. An einigen Stellen fand ich die Wortwahl etwas unpassend, aber so schlimm war es dann nicht, dass ich mich da jetzt ausführlicher in meiner Meinung mit auseinander setzen müsste. Insgesamt betrachtet ist der Schreibstil sehr schön, lässt sich fließend lesen und konnte mich gut in die Welt von Ewa und Dracon eintauchen lassen.
    Was mir beim Aufbau des Buches auch sehr gefallen hat, waren die unterschiedlichen Perspektiven. Neben Ewa und Dracon, hat man auch zeitweise Thor, aber auch Pan und Shiva begleitet.
    Neben dem ganzen “typischen” Kriterien, fand ich eine Sache sehr gelungen. In dieser Welt hat die Autorin auch noch eigene Fabelwesen eingebaut, was die Welt von anderen Fantasywelten hervorheben lässt. Gefühlt schreibt jeder über Drachen, Einhörner und Co. Aber nur selten kommen eigene Fabelwesen vor. Diese Kleinigkeit fand ich großartig.

    Charaktere:
    Besonders überzeugen konnten mich die Charaktere. Ich habe einige sehr in mein Herz geschlossen, habe mit ihnen gefiebert und gehofft, dass es sich doch ändern würde. Ewa ist eine der ersten Charaktere, die einem näher gebracht wird und die wir auch am meisten begleiten. Mir hat ihre komplette Art sehr gefallen. Während ihr Vater, der König, nicht wirklich viel für sein Volk übrig hat, ist sie mit vollem Tatendrang bereit dem Volk bei zu stehen und die Situation für ihr Land zu verändern. Dadurch dürfen wir sie auf ihrer Reise begleiten, wie sie versuchen möchte den Drachen zu besiegen, damit ihr Land in Frieden neu erblühen kann.
    Dracon und Pan mochte ich beide auch sehr. Dracon ist in seiner Art und Weise sehr interessant. An einigen Stellen hat er mich zwar etwas genervt, aber die meiste Zeit mochte ich ihn ganz gerne. Als Drache finde ich ihn großartig. Ich mag seine tierische, ruppige Art, die manchmal sogar gar nicht so böse gemeint ist, wie sie rüber gekommen ist. Genial fand ich es wie er Ewa immer Prinzessin genannt hat, um sie aufzuziehen.
    Bei Pan geht es mir ähnlich wie mit Dracon. Er bringt ab und an so grandiose Sprüche oder macht entsprechende Andeutungen, dass ich mir oft ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Ich empfinde, dass er an einigen Stellen ein sehr wichtiger Charakter war. Er hat mehr als einmal Ewa oder Dravon das leben gerettet, sodass er dabei sogar einen ganz wichtigen Teil von sich aufgeben musste.
    Shiva und Thor sind die beiden Charaktere, die ich eher weniger mag. Wobei ich Thor noch ganz angenehm fand. Die Art und Weise wie er sich für seine Schwester einsetzen möchte, um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, fand ich sehr schön. Dennoch konnte ich mich mit ihm nicht so ganz anfreunden. Bei Shiva habe ich das gleiche Problem, nur bei ihr kann ich es besser erklären. Im ersten Gespräch mit Ewa kommt sie mir ein bisschen wie eine Furie rüber, obwohl sie am Ende dann doch irgendwie geholfen hat. Dieser Eindruck blieb bei mir auch sehr lange bestehen, da es noch ein paar mehr Situationen gab, indem sie sich ziemlich aufbrausend verhalten hat. Was mich aber am meisten an sie geärgert hat ist, dass sie aus Thor einen willenlosen Krieger gemacht hatte.

    Fazit:
    Mich hat die Welt des Buches sehr in ihren Bann gezogen. Es hat eine tolle Geschichte, liebenswürdige Charaktere, viele Höhen und Tiefen und einen riesigen Suchtfaktor. Ich bin durch die 500 Seiten nur so durch geflogen und konnte es kaum aus der Hand legen.
    Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung 🙂

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