Verfluchtes Blut - Skylar

Verfluchtes Blut – Skylar

14,90 

3 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

Als Skylar Coleman erfährt, dass ihr gesamtes Leben auf einer Lüge basiert, bricht ihre heile Welt zusammen. Bald schon wird sie von einer seltsamen Organisation gefunden und in ihr Hauptquartier gebracht.

Art.-Nr.: fantasy021 Kategorien: ,

Produktbeschreibung

Als Skylar Coleman erfährt, dass ihr gesamtes Leben auf einer Lüge basiert, bricht ihre heile Welt zusammen. Bald schon wird sie von einer seltsamen Organisation gefunden und in ihr Hauptquartier gebracht. Man eröffnet ihr, dass sie in Lebensgefahr schwebt und der Aufstieg ihrer Dämonenmutter unbedingt verhindert werden muss.
Doch das ist nicht die einzige Gefahr. Denn zwischen ihr und dem attraktiven und arroganten Dämon Koen entflammt etwas, das für Skylar mehr ist als nur ein Flirt.
Kann die Liebe des Mädchens gedeihen oder wird man ihr das nehmen, was ihr am meisten bedeutet?

Weitere Informationen

ISBN:

978-3-946342-86-1

Sprache:

Deutsch

Seiten:

452

Erscheinungsdatum:

Dezember 2016

2 Kundenbewertungen für Verfluchtes Blut – Skylar

  1. 3 von 5

    :

    „Jedoch war er nicht der Einzige, dessen Schrei ertönte.“ – Zitat aus dem Buch

    Vorab möchte ich betonen, dass es in diesem Buch sehr viele erotische, detailreich beschriebene Szenen gibt! Wer so etwas nicht mag, sollte das Buch nicht lesen!

    Inhalt:
    Skylar Coleman ist ein ganz normaler Mensch. Zumindest hat sie das ihr Leben lang geglaubt. Jäh wird das wichtigste Ereignis in ihrer beruflichen Laufbahn auf schreckliche Art und Weise unterbrochen. Sie wird entführt und erfährt, dass ihr gesamtes Leben eine Lüge war. Schnell soll sie sich in dieser neuen Welt zurechtfinden, damit sie die Pläne ihrer bösen Mutter durchkreuzen kann. Abgelenkt wird sie durch den attraktiven Koen, der ihre Gefühlswelt gehörig durcheinander wirbelt.

    Zum Cover:
    Die Motive für das Cover wurden gut gewählt, sie sind stimmig und passen zum Buch. Am besten gefällt mir das Pentagramm hinter der Schrift. Ein Blickfang sind außerdem auch die blauen Augen, welche sofort herausstechen.

    Zum Inhalt:
    Die Geschichte beginnt mit einem Traum, welcher uns ein wichtiges Ereignis zeigt. Danach lernen wir Skylar und ihr äußerst langweiliges Leben kennen. Nach einiger Zeit passieren grausame Dinge, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen. Sie ist nun in ständiger Gefahr und muss so einiges über sich ergehen lassen. Schnell muss sie erkennen wer Freund und wer Feind ist. Gefühlsmäßig geht sie durch Höhen und Tiefen.

    Zugegebenermaßer war ich von der ersten Seite an von der Hauptprotagonistin Skylar genervt. Sie wirkt unglaublich naiv, unreif und von ihren Hormonen gesteuert. Man merkt kaum, dass sie eine erwachsene Frau ist und keine Jugendliche. Je mehr ich von ihr las, desto weniger mochte ich sie. Besonders geärgert hat mich ihr unreifes Denken und dass sie eigentlich durchgehend an den „heißen“ Typen denkt. Sie denkt zu wenig über alles was sie erfährt nach und nimmt es zum Teil ohne große Reaktion hin. Auch fragt sie mir gewissen Dinge zu spät oder gar nicht nach. Weiters hinterfragt sie so manches kaum und tut auch noch alles was man ihr sagt. Ich habe eigentlich eine Protagonistin erwartet, die sich mit der Zeit weiterentwickelt und stark wird. Meine Erwartung wurde enttäuscht. In Skylar gibt es eine „Stimme“, auch sie hat mich mit jedem Kapitel mehr genervt. Obwohl am Ende geklärt wird, warum diese „Stimme“ vorhanden ist, hat sich meine Meinung nicht geändert.

    Das komplette Buch ist in der ICH-Form geschrieben. Es gibt Perspektivenwechsel zu anderen Personen. Leider wurde nicht überall dazu geschrieben bei wem wir uns befinden, sodass man erst einige Sätze oder Seiten lesen muss, damit man merkt aus welcher Sicht man liest. Erst bei den letzten Kapiteln findet man diese Information in den Kapitelüberschriften.

    Große Probleme bereitete mir der Schreibstil der Autorin. Sie beschreibt alltägliche Dinge im Buch viel zu ausschweifend. Die Protagonisten denken in den falschen Momenten an andere Dinge, die überhaupt nicht in die Situation passen. Außerdem sind ihre Sätze sehr verschachtelt, einige musste ich mehrmals lesen um zu verstehen was die Autorin mir damit sagen möchte. Immer wieder gibt es Grammatik- oder Sinnfehler, die doch sehr auffallen.

    Es dauert relativ lange bis die Geschichte richtig weitergeht, zum Teil waren die Szenen sehr langatmig. In der ersten Hälfte geht es nur schleppend voran. Für mich zog sich die Geschichte viel zu sehr in die Länge. Leider kam auch kaum Spannung auf. Ich hatte das Gefühl, dass viele Szenen unnötig sind oder einfach zu lange dauerten. Erst im letzten Drittel änderte sich das Ganze! Endlich baute sich Spannung auf. Es gab überraschende und unerwartete Wendungen. Auch Skylar entwickelt sich, zu meiner Erleichterung weiter und wächst durch die Liebe über sich hinaus.

    Das große Finale hat mir richtig gut gefallen, die Gefühle von Skylar waren zum Greifen nah. Es hat mich gefreut, dass es ein Happy End gab (wenn gleich auch nicht von allen das Schicksal geklärt wurde). Besonders gut fand ich die Szenen mit der „bösen Dämonin“. (Ich nenne sie so, damit ich nicht spoilere.) Jene waren grandios geschrieben, die gespaltene Persönlichkeit wurde sehr gut dargestellt!

    Im Buch sind außerdem sehr viele erotische und überaus detailreich beschriebene Szenen enthalten. Leider war das vor dem Lesen des Buches nicht erkennbar. Ich habe nichts gegen Erotik in Büchern, ich lese sowas eigentlich sehr gerne. In diesem Fall kam die Erotik leider andauernd und ständig vor. Während der für mich unpassendsten Momenten knisterte es zwischen den Protagonisten oder sie hatten Sex miteinander. Dadurch wurde die Geschichte immer wieder unterbrochen und der rote Faden wäre beinahe verloren gegangen. Die erotischen Szenen selbst wurden sehr realistisch und intensiv beschrieben. Die Gefühle der Protagonisten waren in diesen Momenten stark zu spüren.

    Begeistert hingegen war ich von der Welt der Dämonen, Hexer und anderen Gestalten. Man merkt, dass sich die Autorin hier sehr viele Gedanken gemacht hat. Die Wesen wurden intensiv ausgearbeitet und gut beschrieben, sodass ich mich sehr leicht in ihrer Welt zurecht fand. Die verschiedenen Wesen, die Zauber und alles was damit zu tun hatte, faszinierte mich sehr. Die Autorin hat die Fantasy Elemente mit der wirklichen Welt wunderbar kombiniert.

    Mein Fazit:
    Die Idee zur Geschichte ist wunderbar, leider wurde das Ganze nicht ausreichend umgesetzt. Es gibt noch sehr viele Schwächen, die bei der Fortsetzung hoffentlich ausgemerzt werden.

  2. 3 von 5

    :

    Dieses Buch hat potenzial was für mich und meinen Geschmack nicht ganz, oder auch etwas unglücklich, umgesetzt wurde!

    Zu allererst muss gesagt werden, das die Protagonistin Skylar anfangs alles andere als Authentisch ist. Sie ist naiv, gutgläubig und hormongesteuert. Alles in allem war erstmal sie so gar nicht mein Fall – auch wenn sich der ein oder andere Charakterzug in der Geschichte klären konnte war sie für mich eine sehr labile Person.
    Um euch zu demonstrieren warum ich Sie so einschätze braucht es nur das ein oder andere Beispiel in dem ihr sicherlich meine Zweifel an dem Charakter verstehen könnt.
    So haben wir eine gestürmte Modenschau in der es ein wahres Massaker gibt. Skylar, als Mitarbeitern dieses Events muss mit ansehen, wie alle ihre Kollegen und Besucher im wahrsten Sinne abgemetzelt werden – von Vampiren.
    – Aber sie steht nur da und ist sprachlos.
    Hierbei wird sie entführt und es stellt sich heraus, dass sie selbst über Gene verfügt die alles andere als menschlich sind
    – sie muss es erstmal verdauen, hat aber keinerlei Frage oder Zweifel entgegen zu setzen, im Gegenteil. Auch wenn Sie es schon immer irgendwie wusste denke ich doch das man die ein oder andere Frage hierzu haben sollte, den schließlich ist es etwas Neues mit dem man plötzlich konfrontiert wird und auch damit leben muss.
    Skylar beschäftigt immer wieder nur die Frage welche Rasse wohl dieser gutaussehnde, dunkelhaarige Typ angehört.
    Dieser Typ hört auf den Name Koen und ist ein Delárc-Dämon. Das alleine ist schon eine sehr interessante Aussage, die aber hier erstmal auch unbemittelt bleibt. Und Koen ist alles andere als nett. Gerade auch zu Skylar ist er so ein A…. das ich nicht nachvollziehen kann wie man immer wieder auf ihn hereinfallen kann. Aber gut, die Aussage Liebe macht blind trifft hier wohl den Nagel auf den Kopf. Bei mir hat er jedenfalls seine Daseinsberechtigung erstmal nicht verdient. Bad Boy hin oder her, so einen Charakter wie er ist nicht gerade einer, den ich gerne lese.

    Die Geschichte und das Setting ist allerdings sehr gut überlegt und fesselt in gewisser Hinsicht. Es gibt bisher unentdeckte Spezies und die Darsteller dessen sind auch „bildlich“ nicht zu verachten. Also kann ich einerseits schon verstehen, weshalb Skylar im Buch so sabbert. Die Dämonen, Hexer, Vampire usw. sind wie man es erwartet gut durchtrainiert, groß und sehr ansehnlich. Was sie auf der Suche nach den Töchtern Liliths unter Beweis stellen dürfen. Und diese Suche wirft immer wieder neue Fragen und Rätsel auf, genau wie deren Lösungen.
    Also ist der Spannungsgrad doch schon hoch.
    Aber auch hier gibt es für mich als Leser Lücken, die erstmal nicht gefüllt werden. Hier hätte es etwas mehr Ausarbeitung gebraucht um die ein oder andere Logik nachvollziehbar zu gestalten und keine Löcher im Kopf zu hinterlassen.
    Lückenlos waren allerdings die heißen und erotischen Sexszenen, so dass hier ganz klar erstmal das Hauptaugenmerk für mich aus den Augen verloren wurde!

    Doch zum Ende – circa das letzte Drittel – des Buches wird es richtig spannend und fesselnd. Hier überschlagen sich die Ereignisse gerade zu, Lücken schließen sich und es war einfach zu viel Input auf einmal.
    Die Löcher in meinem Kopf wurde in einem sehr rasanten Tempo geschlossen, dass es fast schon ein Schleudertrauma mit sich zog.
    Hier wechseln die Perspektiven sehr häufig was man aber von dem Buch nicht gewohnt war. Dies führt zu verwirrung, auch wenn so vieles beantwortet wird!
    Die Geschichte bekommt vielerlei Sinn und durch den Wechsel der Erzählungscharakteren viele andere Blickwinkel.
    Vielleicht ist euch aufgefallen, dass Anfangs hier ziemlich oft das Wort „erstmal“ gefallen ist. Denn hier ist auch der Punkt, wo Skyler aus dem Quark kommt und kämpft, initiative zeigt und sich selbst voll in die Geschichte einbringt. Plötzlich ist sie stark und zeigt Zähne. Ihre innere Lady zieht sich zurück und sie wird zu der Protagonistin die dieses Buch braucht.
    Selbst Koen ist wahrlich ein anderer und schließt mit seiner Vergangenheit (die sein Charakterproblem war) ab.
    Das ist dann fast schon wieder zu viel rosa auf einmal!

    Das Ende unserer ersten Geschichte über Skylar ebnet den Weg für einen weiteren Teil, der interessant sein könnte.

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