Tochter der Träume – Land im Schatten

12,90 

Bewertet mit 4.75 von 5 basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenrezensionen)

Als Auserwählte der Herbstgöttin sollte Leyna von den Soldaten des Königs gefangen genommen werden. Doch sie entkommt und taucht ein in die Welt der Illusionen.

Beschreibung

„Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,
Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.
Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand
Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“

Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen.

Leyna gelingt die Flucht und sie gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.
Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint.

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-946172-57-4

Sprache

Deutsch

Seiten

400

Erscheinungsdatum

15.10.2016

4 Bewertungen für Tochter der Träume – Land im Schatten

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Viktoria

    „Wie aus weiter Ferne drang ein grollendes Lachen an ihre Ohren. Dann gab ihr Körper auf uns sie fiel in einen tiefen Schlaf!“ – Zitat aus dem Buch

    Vor vielen Jahren haben sich die Götter von Mirandor abgewandt, seither wird das Land von einem grausamen und habgierigen König beherrscht. Er unterdrückt das Volk und lässt sie glauben, dass er ein gutmütiger König ist und alles zu ihrer Sicherheit dient. Jedes Jahr wählen die Götter besondere Kinder aus, die dem Volk anstatt der Götter bestehen sollen. Der König nimmt diese jedes Fall gefangen um seine Macht sichern zu können. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie das Gotteskind der Herbstgöttin ist. Allerdings bleibt ihr Mahl verborgen, sie kann fliehen. Schon nach kurzer Zeit gerät sie in Lebensgefahr und wird von einem mysteriösen Fremden gerettet. Fortan begleitet sie dieser auf ihrer gefährlichen Reise. Leyna muss ihre Magie entdecken und lernen diese zu beherrschen, außerdem muss sie den Glauben an sich selbst finden. Denn eines ist vollkommen klar: Der Weg vor ihr ist steinig und birgt viele Gefahren, er wird ihr körperlich und seelisch einiges abverlangen.

    Zum Cover:
    Das Cover hat mich schon damals, als es auf Facebook gepostet wurde, total verzaubert!
    Die vier Jahrzeiten harmonieren perfekt, die Übergänge zu einander sind gut gelungen. Die goldene Schrift wurde gut gewählt, da diese zum Herbst passt, der in diesem Band eine besondere Rolle spielt. Der Traumschein, der die Worte zusätzlich hervorhebt, gefällt mir ebenso. Besonders freut es mich, dass kein Gesicht bei der jungen Frau zu sehen ist, so hat der Leser die Möglichkeit seiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

    Zum Inhalt:
    Tochter der Träume – Land im Schatten ist der Debütroman von Marie Weißdorn. Außerdem ist er der Auftakt zu einer neuen Trilogie.

    Schon der Prolog bietet einem einen besonderen Einblick in die Sicht der Geschichte. Es ist die einzige Szene in derer man aus der Sicht der Götter liest. Die Geschichte liest man hauptsächlich aus Leynas Sicht, hin und wieder wechselt man zu Sivan.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und locker, sodass das Buch gut zu lesen war. Der Plot und die Umsetzung sind absolut fesselnd. Je mehr Seiten ich gelesen habe umso weniger konnte ich das Buch weglegen. Die Hälfte des Buches (knapp 200 Seiten) habe ich an einem einzigen Tag gelesen. Die Autorin hat mich mit ihrer Geschichte wortwörtlich in den Bann gezogen, die Magie hat mich überwältig. Gekonnt hat sie Spannung aufgebaut, jedes Ereignis war gut durchdacht, sodass bei mir niemals Langweile aufkam. Die Magie, die in dieser Welt eine große Rolle spielt, wurde perfekt in Szene gesetzt. Dadurch konnte ich mir die Anwendung und den Fluss der Magie gut vorstellen.

    Die Welt von Mirandor hat die Autorin ebenso gut dargestellt. Ich habe mich sofort zu Recht gefunden. Jedes Tier, jede Person und die gesamte Umgebung wurden detailliert beschrieben, sodass in meinem Kopf ein richtiges Bild entstanden ist.
    Ein kleines Problem, welches ich hatte, hängt mit den Gefühlen von Leyna zusammen. Leider kann ich darauf nicht eingehen, sonst würde ich nämlich gravierend spoilern.

    Während des Lesens tauchen unglaublich viele Fragen auf, einige davon werden im Laufe der Geschichte beantwortet. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Vermutungen bzw. Spekulationen über diese verschiedenen Fragen zu machen. Manche davon waren richtig, das hat mich sehr gefreut. Leider sind am Ende unzählige Fragen offen geblieben, beinahe zu viele. Im zweiten Band müssen unbedingt einige davon beantwortet werden.

    Immer wieder gab es in der Geschichte unerwartete Wendungen, welche die Spannung noch mehr nach oben trieben.

    Das Buch ist nicht abgeschlossen und doch ist ein Handlungsstrang zu Ende. Durch den Epilog gibt es einen kleinen Cliffhanger über den man unbedingt mehr erfahren möchte und der Fortsetzung entgegen fiebert.

    Aufgrund der kleinen Kritikpunkte, die ich angemerkt habe vergebe ich 4,5 Sterne. Da es aber nicht möglich ist, habe ich beschlossen auf 5 Sterne aufzurunden.

    Die Protagonisten:
    Leyna ist am Anfang noch ein junges Mädchen, die noch keine Ahnung von der Welt hat. Jedoch plagen sie große Zweifel gegenüber dem König. Im Laufe der Geschichte lernt sie, dass nichts so ist wie es scheint. Außerdem muss sie einige schlimme Dinge verkraften und muss zu sich selbst finden. Die Liebe zu ihrer Familie habe ich besonders gespürt, auch das Bedürfnis das Richtige zu tun, die Angst zu versagen und ihr Mitgefühl sind sehr stark ausgeprägt.

    Sivan ist von Beginn an still und geheimnisvoll, er redet ungern und möchte am liebsten nicht gestört werden. Trotzdem war er mir sofort sympathisch und ich mochte ihn. Er kann unglaublich gut kämpfen und tut alles, damit niemand herausfindet warum und wer er ist. Auch er verändert sich im Laufe der Geschichte stark und muss sich seinen inneren Dämonen stellen, jener „Kampf“ wird aber ist diesem Band nicht entschieden.

    Urs ist ein quirliges, kleines Kerlchen, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe, obwohl er hin und wieder sehr nervig sein kann. Tarin ist ein freundlicher junger Mann, er hat ein großes Wissen und liebt es andere Geschichte darüber zu erzählen. Er wirkt unscheinbar und immer fröhlich, allerdings ist er mehr als das. Lodon war mir von Anfang an unsympathisch, dies hat sich auch im Laufe der Geschichte nicht geändert. Ich konnte seine Beweggründe einfach nicht verstehen. Ich glaube, dass sich das auch in der Fortsetzung nicht ändern wird.

    Natürlich gibt es noch weitere Protagonisten, auf diese gehe ich absichtlich nicht ein, damit ich nicht spoilere. (Hoffentlich haben die Beschreibungen nicht gespoilert.)

    Mein Fazit:
    Das Buch ist ein absolut gelungener Auftaktroman zu einer neuen Trilogie. Außerdem ein wahrlich gelungenes Debüt! Es gibt so gut wie nichts zu kritisieren. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und werde den Werdegang der Autorin auf jeden Fall weiter beobachten!

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Nicole Ramge

    Marie Weißdorn hat hier eine sehr fantastische Welt erschaffen, die ziemlich einzigartig ist. Mit vielen Fantasyelementen die man so bisher noch nicht gelesen hat schafft sie Wesen die neu in ihrer Gestalt und ihrer Art sind.
    So liest man hier von Varniren, Thiane, ein Nahdrin oder auch die Fheenyas die es zu entdecken gilt.

    Gemeinsam mit unserer Hauptdarstellerin Leyna, die das erste mal überhaupt eine Fußspitze aus ihrem Dorf macht, begibt man sich auf eine schicksalshafte Reise.
    Den Leyna ist die Eine – die für Änderungen und Bewegung in Mirandor steht!
    Und so kommt es, das ich mich als Leser mit Leyna den Herausforderungen, Gefahren und den Entdeckungen stellen muss.
    Leyna ist ein Charakter der mir gleich sehr gut gefallen hat da sie sehr eigen ist. Sie ist willensstark und kämpft für ihre Ziele bis Sie sie erreicht hat. Auch wenn sich unangenehmen Situationen ergeben, die vieles Fordern, scheut sie nicht davor, auch sich selbst hinten anzustellen und für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Was hier auch manchmal etwas stur wirkt, ist sehr nett beschrieben und zu lesen da es Sie einfach aus macht!

    Sivan, Tarin und Urs lernt sie auf ihrer Reise kennen und lieben. Als ihre treuen Weggefährten, die auf ihrer Reise wirklich sehr gute Freunde werden kann sie sich immer verlassen. Und diese drei sind so unterschiedlich – was wirklich sehr amüsant ist und stetig für Abwechslung sorgt!
    Sivan der Schweigsame, ist ein Krieger. Mit zwei Schwertern bewaffnet sorgt er für die Sicherheit Leynas und führt sie auf den richtigen Weg. Er ist in diesem Buch der allzeitbeliebte böse Bube – und durch seine Schweigsamkeit wirkt er nur noch interessanter und weckt eine Neugier die es zu stillen gilt.
    Tarin der Weiße, hat auf alles eine Antwort. Er ist ein sehr belesener junger Mann der im Tempel groß geworden ist. Hieraus resultiert sein ungemeines Allgemeinwissen was schier unbegrenzt scheint,
    und Urs der …. für ihn gibt es glaub ich keine Synonym. Urs liebt man oder ist ganz schnell genervt – mich konnte er als neue Freundin gewinnen da er immer für ein flapsiges Kommentar gut ist und sehr klugscheisserisch daher kommt. Das pappte für mich die Storie nochmal richtig auf.

    Auch wenn die Geschichte anfangs etwas schleppend wirkte, entwickelte sie sich sehr gut und teilweise ganz anders als erwartet – den jeder der hier eine Liebesgeschichte sucht wird sie nicht finden.
    Die Priorität dieser Geschichte ist die Reise durch das Land und das Zusammentreffen der einzelnen Darsteller. Auch die Entstehung & Entwicklung der Geschichte ist ein wichtiger Aspekt um die Götter, Götterkinder und den König zu verstehen und zu lernen.
    Freundschaft ist ein sehr wichtiger Aspekt, der die Liebe weit abschlägt – auch wenn man sie durchaus zwischen den Zeilen vermuten kann geht es in erster Linie um Freundschaft und Vertrauen!
    Was daraus wird, zeigt uns sicherlich der zweiter oder gar er der dritter Teil dieser Trilogie.

    Ab der Hälfte hatte die Geschichte mich dann völlig gefangen genommen und die anfänglichen Stolpersteine waren total vergessen. Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Umso entsetzter war ich über das Ende – das mit etwas abstand betrachtet allerdings kein schlimmes ist – es ist einfach nur besser wenn man direkt weiterlesen könnte, den man will einfach mehr 🙂

    Für mich hat die Autorin hier mit ihrem sehr angenehmen Schreibstil eine tolle Geschichte geschaffen in der es auf jeden Fall ein muss ist – erneut nach Mirandor zu begeben und gemeinsam mit Leyna, Sivan, Tarin und Urs weiter zu kämpfen und für Gerechtigkeit zu sorgen!
    Deshalb eine ganz große Leseempfehlung von mir ….

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Sarah

    Inhalt:

    Leyna lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf in Mirandor. Das Land wird von einem König beherrscht, der sich um das Wohl seines Volkes sorgt, seit sich die Götter vom Land abgewandt haben. Hierzu veranstaltet er jedes Jahr einen Tag der Auswahl und sucht in jeder Himmelsrichtung des Landes nach den Gotteskindern, Kinder von den Göttern erwählt, um den König zu stürzen.

    Eines Tages ist es wieder Zeit und die Soldaten kommen in Leynas Dorf, um das Gotteskind des Herbstes zu finden. Leyna spürt, dass sie die Auserwählte ist. Jedoch zeigt sich ihr Mal nicht und somit nehmen die Soldaten wahllos einen ihrer Freunde mit. Da sie sich dafür verantwortlich fühlt, beschließt sie ihrem Dorf und ihrer Familie den Rücken zu kehren und sich auf die Suche und die Rettung ihres Freundes zu begeben.

    Auf ihrem Weg lernt sie nicht nur Freunde und Feinde kennen. Sie lernt auch sich selbst, ihre Fähigkeiten und ihre Bestimmung kennen. Ehe sie es sich versieht, beginnt ihr größtes Abenteuer, bei dem sie über sich selbst hinauswachsen muss.

    Meine Meinung:

    Diese Geschichte ist mehr, als nur eine wunderbare Fantasyerzählung.

    Die Idee der vier Götter, die jeweils einer Jahreszeit, einer Himmelsrichtung angehören und verschiedene Fähigkeiten besitzen, gefällt mir richtig gut und hat mich sofort in ihren Bann geschlagen. Die Beschreibungen der Welt, der Götter, der Landschaften, alles ist so bildlich geschrieben, dass ich sofort hinein tauchen und mir alles super vorstellen konnte. Auch der Schreib- und Erzählstil haben mir sehr gut gefallen, der sehr leicht, gut und flüssig zu lesen ist. Die Beschreibungen sind Marie Weißdorn so gut gelungen, sodass ich mir alles jederzeit alles genau vorstellen konnte und mich, sobald ich angefangen habe zu lesen, in ihre Welt hinein träumen konnte. Sie schafft es ganze Umgebungen und Orte mit ein paar einfachen Sätzen entstehen zu lassen, einem aber auch die Möglichkeit bietet seine eigenen Ideen und Fantasien ein fließen zu lassen.

    Wie oben schon geschrieben, geht es aber nicht nur um den fantastischen Teil. Es geht auch um Freundschaft, Vertrauen, den Glauben an sich selbst und an andere. Mir gefällt die Art und Weise, wie Leyna auf ihrer Reise an dieser, an verschiedenen Abenteuer und an sich selber wächst und sich weiter entwickelt. Man lernt verschiedene Personen und Wesen auf ihrer Reise kennen und mit jeder weiteren Seite wachsen sie einem mehr ans Herz, da sie alle unterschiedlicher nicht sein können und somit eine perfekte Mischung mit verschiedenen Fähigkeiten und Wissen ergeben.

    Die Handlung an sich ist am Anfang eher ruhig und nicht sehr actionreich. Dennoch wird es nie langweilig, da die Autorin es schafft mit den ganzen Sinneseindrücken und den Erlebnissen den Leser an Leynas Reise teilhaben zu lassen und ihm das Gefühl zu geben selbst dabei zu sein. Dennoch entwickelt sich die Geschichte weiter. Man erfährt immer mehr von der Welt, der Bestimmung Leynas und deren Aufgabe, ihre Fähigkeiten und vieles mehr.

    Fazit:

    Der erste Band dieser Reihe hat mir wirklich sehr gut gefallen. Marie Weißdorn hat es geschafft mich in eine neue Welt zu entführen und diese mir zu zeigen und vorzuführen ohne dass mir langweilig wurde. Sie machte mich sympathischen Leuten und Wesen bekannt, die alle ihre Ecken und Kanten haben, diese sie aber noch liebenswerter machen. Auch, dass nicht gleich alles Schlag auf Schlag passiert hat mir gut gefallen, sodass ich mich voll und ganz erst mal auf die neue Welt einlassen, erleben und genießen konnte. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Fantasy liest, in eine neue Welt entführt werden möchte und auch ein etwas ruhigeres Buch erleben will.

  4. Bewertet mit 4 von 5

    Jo Jonson

    Panem-Fans werden keine Schwierigkeiten haben, in dieses Buch einzufinden. Für alle, die Rebellen lieben!

    Inhalt:
    „Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,
    Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.
    Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand
    Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“

    Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen.

    Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.
    Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint.“

    Einschätzung:
    Um den jungen Kilan zu retten, begibt sich Leyna in große Gefahr. Sie verlässt ihre Familie und macht sich allein auf den Weg zum Widerstand des Königs. Schon bald trifft sie auf ihren 1. Weggefährten – den kleinen Vanir Urs. Er ist laut und für mein Dafürhalten ziemlich nervig 😀 Verleiht der Geschichte aber auch einen einmaligen Charakterzug.
    Bald wird das Duo angegriffen und von dem seltsam stillen Krieger Sivan befreit, der sie ab da an begleitet und dies nur mit den Worten erklärt, dass seine Mission sei, Leyna zu beschützen. In einem Tempel treffen sie ihren 3. Weggefährten Tarin – einen liebenswerten Jungen, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Doch Sivan hat etwas, das man als Leser einfach die ganze Zeit entschlüsseln will. Zusammen mit Leyna versuchte ich auf ihrer Reise seine Geheimnisse herauszufinden und enthüllte sie Stück für Stück. Dennoch hat man am Ende das Gefühl, dass man gar nichts weiß.

    Marie Weißdorn zieht die Leser hier in ihren Bann und lässt sie am Ende des Buches Verlassen zurück, während man sich nur verzweifelt fragt: „Wie geht es mit Leyna und Sivan weiter?“

    Fazit:
    Der gelungene Beginn einer gefühlt noch langen Reise. Der langsame Aufstieg eines Spannungsbogens, der sicherlich im 2. Teil der Reihe einen neuen Höhepunkt finden wird. Ich kann es kaum erwarten, diesen mitzuerleben!

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