Tochter der Träume – Dunkler König

12,90 

Bewertet mit 5.00 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

Leyna und ihre Begleiter haben Zuflucht im Palast des Widerstandes gefunden. Jeden Tag lernt Leyna hier mehr über ihre Kräfte, jeden Tag schöpfen die Menschen um sie herum neue Hoffnung.
Nun aber muss sie mit ihren Gefährten Tarin, Urs und der Lichtlenkerin Alessa den Norden verlassen, um bei einem neuen Lehrmeister das Erschaffen lebendiger Illusionen zu lernen.

Beschreibung

Versteckt lange Zeit, der Sieger muss bleiben,
Denn wenn er sich zeigt, muss er stark genug sein,
All dies zu beenden, mithilfe des Kriegers,
Der stets bei sich ist, und ihn nicht lässt allein.

Leyna und ihre Begleiter haben Zuflucht im Palast des Widerstandes gefunden. Jeden Tag lernt Leyna hier mehr über ihre Kräfte, jeden Tag schöpfen die Menschen um sie herum neue Hoffnung.
Nun aber muss sie mit ihren Gefährten Tarin, Urs und der Lichtlenkerin Alessa den Norden verlassen, um bei einem neuen Lehrmeister das Erschaffen lebendiger Illusionen zu lernen. Es beginnt eine gefährliche Reise durch die geheimnisvolle Welt der schlafenden Götter. Leyna ist bereit, alles zu tun, um die Rätsel der Vergangenheit zu lösen – doch dabei muss sie sich nicht nur der Bedrohung durch den König stellen, sondern auch ihren widersprüchlichen Gefühlen für Sivan.
Und während sie noch immer auf ihren ersten Traum wartet, prophezeit das Orakel ihr einen Verrat …

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-96173-014-8

Sprache

Deutsch

Seiten

ca. 460

Erscheinungsdatum

30.06.2017

2 Bewertungen für Tochter der Träume – Dunkler König

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Sarah

    Inhalt:

    Leyna und ihre Freunde sind beim Widerstand angekommen. Dort lernt sie nicht nur ihre Fähigkeiten besser zu beherrschen, sondern lernt auch mehr über die Geschichte Mirandors und der Götter. Doch ihre Reise geht bald weiter zu Ronor, der ihr helfen soll zu träumen, damit sie eine Meisterin der Täuschung werden kann. Während ihrer Reise erfährt sie weiteres über die Geschichte des Landes, die für den Kampf gegen den König entscheidend sein können. Die Last auf ihren Schultern wird von Tag zu Tag schwerer. Dabei muss sie sich noch über ihre Gefühle zu Sivan klar werden und bekommt vom Orakel einen Verrat prophezeit. Wird Leyna es schaffen sich zu behaupten und die Prophezeiung zu erfüllen?

    Meine Meinung:

    Nachdem ich den ersten Band schon verschlungen hatte, konnte ich nicht lange warten und musste gleich den zweiten im Anschluss lesen und ich bin begeistert. Der erste Teil war schon sehr gelungen, spannend und gut geschrieben und erzählt, aber der zweite Teil hat sich für mich noch weiter gesteigert.

    „Land im Schatten“ diente eher dazu in die Gesamtgeschichte, die Welt und die Charaktere einzuführen. Man erfährt schon einiges, begleitet Leyna auf ihrem Weg zum Widerstand und sieht dabei zu wie sie anfängt ihre Kräfte zu nutzen. „Dunkler König“ schließt nicht nahtlos an den ersten Band, sondern spielt einige Woche nach ihrer Ankunft beim Widerstand, was ich sehr gut fand, da Leyna in der Zeit schon einiges an Schwertkampf und Magie gelernt hat und keine blutige Anfängerin mehr ist. Somit bleibt dem Leser eine weitere langwierige Entwicklung und Lernphase erspart, die im ersten Teil zwar spannend und interessant war, mich aber auf Dauer irgendwann genervt hätte. So hat sie neues gelernt und die Lehrstunden waren weiterhin packend.

    Besonders gut hat mir gefallen, als sie sich auf den Weg zu Ronor gemacht hat, um zu lernen zu träumen. Er konnte mich sofort mit seiner charmanten und lockeren Art für sich gewinnen. Auch die Art und Weise wie er Leyna geholfen hat, fand ich sehr ansprechend und faszinierend. Er hat es auf eine einfache, lockere und dennoch ernste Art und Weise geschafft, sodass sie sich immer mehr auf ihre Magie einlassen und sie anwenden konnte. Es kam eine Entwicklung zu Tage, die auch vorwärts ging. Auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren haben sich weiter entwickelt, was für mich sehr erfreulich war. Nichts ist schlimmer, wie Charaktere, die sich nie weiterentwickeln, sondern immer auf der Stelle treten. Hier ist das zum Glück nicht der Fall.
    Auch wenn der Anfang eher ruhig und entspannt ist, ändert sich das im Verlauf der Geschichte. Es wird nochmal richtig rasant und ein wichtiger Meilenstein zum Finale wird gelegt.

    Der Schreibstil ist wie im ersten Band flüssig und lässt sich gut lesen und entführt einen in ein wunderbares Kopfkino über die Welt und die Protagonisten. Bei Marie Weißdorn wird es nie langweilig Beschreibungen der Umgebung zu lesen, da sie es immer wieder schafft, sich was Neues einfallen zu lassen. Einfach herrlich und erfrischend.

    Fazit:

    Ein gelungener zweiter Band, der dem nächsten in Nichts nachsteht, sondern meiner Meinung nach sogar noch besser ist. Ich fand es klasse, dass ich wieder zu Leyna und ihren Freunden durfte, mit ihnen Lachen, Weinen und Träumen durfte. Leider dauert es jetzt einige Zeit, bis der dritte Band raus kommt. Ich werde jetzt sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. Vor allem weil das Ende ein fieser Cliffhänger ist. Ich kann jedem diese Reihe nur ans Herz legen, da sie nicht nur super geschrieben ist, sondern auch eine schöne neue Idee beinhaltet, die auch noch gut umgesetzt wurde.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Nicole Ramge

    Ziemlich nahtlos geht es hier im zweiten Teil der „Tochter der Träume“ weiter.
    Es ist nicht viel Zeit vergangen und wir befinden uns fast direkt am Ende des ersten Teils wieder seitdem nicht nur in der Gegenwart nur wenige Wochen vergangen sind.

    Dieser Aspekt schien mir hier sehr von Vorteil da die Geschichte noch sehr präsent für mich ist und ich direkt einsteigen und weiterlesen konnte. Den so weiß ich noch genau mit welchem Knistern ich es in der Luft zu tun habe sobald ich auf Leyna oder Sinan treffe – ich weiß noch das Urs der vorlauter aber recht witzige und direkte Varnier ist und auch Talin unser Priesterjunge ist mir noch sehr gut im Gedächtnis geblieben.

    Leyna ist ein Charakter der bereits im ersten Teil an ihrer Aufgabe wächst. Hier allerdings fordert sie sich regelrecht selbst heraus und versucht über ihre Grenzen hinweg so schnell wie möglich ans Ziel zu gelangen. Sie fordert sich verbissen und geht bis ans Ende ihrer Kräfte. Und sie macht Fortschritte – immer mehr und mehr kann sie ihre Magie lernen, fühlen und benutzen bis es ihr selbstverständlich in Fleisch und Blut übergeht. Nur ihre Herzensangelegenheit, mit denen steht sie auf dem Kriegsfuss und schafft es nicht sie zu kontrollieren. Und als dann auch noch ungewöhnliches so gewöhnlich erscheint – Sivan sich zurückzieht und ihr somit keinerlei Angriffsfläche bietet scheint es so als wäre genau das, was sie zum scheitern bringt.
    So kennt man unsere Leyna gar nicht und es schockte mich etwas, da nicht schon bewusst war das sie ihr Herz verloren hat – aber das es so schlimm ist …

    Sivan hingegen scheint es nichts auszumachen, Leyna die kalte Schulter zu zeigen und sich ihr zu entziehen. Aber die Kapitel die wir aus seiner Sichtweise lesen dürfen zeigen uns, das es der klassische Mann ist der keine Gefühle zulassen kann und nicht möchte. Nur kann er dieses Spiel ewig spielen? Kann er ihr wirklich aus dem Weg gehen trotz der Anziehungskraft die über beide herrscht und sie zu kontrollieren scheint?

    Hier hat mich die Autorin doch sehr überrascht. Nicht, weil sie ein liebendes Paar in die Geschichte eingebaut hat, die so wie es scheint keine gemeinsam Zukunft zu haben. Sondern weil sie diese Gefühle sehr gut transportiert.
    Egal ob es Liebe, Sehnsucht, Wut, Zorn oder Hass war – es wurde von mir tatsächlich empfunden. Aber mit der Emotion Verzweiflung hat sie mich wirklich überwältigt.
    Dieses Empfinden das schirr keinen Ausweg kennt und dich zu taten verleitet über die man nur den Kopf schütteln kann wurden hier so toll rübergebracht das ich nicht nur einen Knoten im Hals hatte sondern auch feuchte, schwitzige Hände.

    Ausserdem ist die Geschichte so vielschichtig, dass sie aus mehreren Perspektiven erzählt werden muss, was Sie auch tut.
    Wir lernen Mirandor und ihre Prophezeiung hauptsächlich zwar aus Leyna ´s Augen kennen indem sie uns ihre Geschichte erzählt, sondern auch Sivan darf seine Sichtweisen zu Papier bringen. Und da es zu guter Letzt natürlich auch um die Sichtweise eines bösen Königs und seinem Heer geht, lernen wir auch aus den Augen von Lodon um was es eigentlich wirklich geht.
    Lodon hat hier in dem zweiten Teil – zum Vorteil für mich- nur einen kleinen Teil des Buches eingenommen, was mich sehr gefreut hat da er mir nicht unbedingt sympathisch in Erinnerung geblieben ist. Allerdings muss ich meine Meinung über ihn zumindest etwas positiver entgegenbringen, da er hier im zweiten Teil doch eigentlich sehr positiv rüber kommt.
    Ein neuer Darsteller zeigt sich in der rechten Hand des Königs namens Dranoel. Er überrascht mit seiner Präsenz und seinem eigentlichen Charakter. Hier versteckte sich für mich eine weitere Überraschung der Autorin für mich!
    In Alessa haben wir eine weitere Wegbegleiterin die doch sehr positiv wirkt und zu Leyna´s Freundin und Weggefährtin wird. Sie als Lichtlenkerin kann noch einmal sehr von nutzen sein wenn es irgendwann in den Kampf gegen den König geht ….

    Und da habe ich auch schon das Stichwort genannt – wann?

    Liebe Marie, wann geht es weiter?

    Denn nachdem im ersten Teil das Ende des Buches doch sehr stimmig abgerundet war und man hätte warten können – so kann man es hier definitiv nicht!
    Dieses Ende das zweiten Teils ist böse – wie ein dichter schwarzer Nebel der sich um das Ende gelegt hat nehme ich hier erstmal Abschied aus Mirandor und hoffe das wir uns bald wiedersehen!

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