Sylnen – Der gefallene Krieger

12,90 

Bewertet mit 4.00 von 5 basierend auf 1 Kundenbewertung
(1 Kundenrezension)

Ein fremdes Land, dem Untergang geweiht. Nur die Auserwählte kann es noch retten, doch ihr Weg ist gefährlich – scheitert sie, ist jegliche Hoffnung verloren.

Beschreibung

Stell dir vor, nur du kannst das Land Crailsmur retten. Ein Land, in dem Seelen reisen können und Magie zum Leben erwacht, in dem Pflanzen Schabernack treiben und Geister deinen Verstand rauben, in dem Schönheit den Tod bedeuten kann und Hässliches zu heilen vermag. Ein Land, das durch die Macht von zehn Büchern regiert wird: den Sylnen. Stell dir vor, eine geheimnisvolle Kraft beginnt dich zu beeinflussen, dein Denken zu verändern und lässt dich an allem zweifeln, das du bisher kanntest. Und stell dir vor, diese Kraft zeigt dir deinen Seelengefährten. Würdest du die Reise antreten?

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-946172-55-0

Sprache

Deutsch

Seiten

420

Erscheinungsdatum

25.09.2016

1 Bewertung für Sylnen – Der gefallene Krieger

  1. Bewertet mit 4 von 5

    „Wieder spürte sie das Kribbeln in ihrem Körper, die tiefe Verbundenheit. Ausgelöst, nur durch die Erinnerung an ihn.“ – Zitat aus dem Buch

    In diesem Geschichte geht es um Lina die in einen andere Welt reist um ein ihr unbekanntes Land zu retten. Sie hat eine unglaublich lange Reise mit vielen Strapazen vor sich, die ihr einiges abverlangen wird. Körperlich wie psychisch. Sie wird über sich hinauswachsen und sich selbst neu kennenlernen. Ob ihre Reise erfolgreich sein wird ist ungewiss.

    Zum Cover:
    Das Cover ist etwas für sich, die Farben wirken etwas blass und schrecken vielleicht so manchen ab. Mich hingegen hat es neugierig gemacht. Ich wollte wissen warum die Welt in diesen Farben erstrahlt. Auf dem Bild ist eine Stadt zu erkennen (ich vermute Narms), sowie Lina und Enerem.

    Zum Inhalt:
    Erst einmal zum Titel des Buches. Sylnen als Überbegriff für die Reihe finde ich sehr passend. Allerdings verstehe ich selbst jetzt nach dem Lesen des Buches nicht, warum „der gefallene Kieger“ als Titel für den ersten Band gewählt wurde. Wenn ihr das Buch lesen werdet, versteht ihr mich sicher.

    Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich bildhaft und detailiert! Sie hat die Begabung einem die Bilder der Personen, Pflanzen und Umgebungen in den Kopf zu setzen. Die Artenvielfalt in Crailsmur ist wirklich vielfältig und irgendwie atemberaubend. Am liebsten würde ich mir Zeichnungen oder Bilder dazu anschauen, da ich mir einige sehr gut vorstellen konnte, andere wiederum gar nicht. Crailsmur selbst wurde so detailiert beschrieben, dass ich mich sofort in der Welt wieder fand. Allerdings umfassen die Beschreibungen oft mehr als drei Adjektive, die einen vom Sinn des Satzes ablenken. Leider wurden mir die ganzen Beschreibungen irgendwann zu viel. Ich hatte so viele Bilder im Kopf, dass die Reise in den Hintergrund rückte bzw. sie viel zu lange andauerte. Es fühlte sich an, als würde sie ewig dauern und Enerem und Lina kommen nie an. Oft habe ich mir gedacht, wann wohl endlich etwas richtig Spannendes passiert, es ging zu schleppend voran und war einfach langatmig. Leider hielt dieser Zustand bis zur Mitte des Buches an. Erst dann wurde es wieder spannend und man bekam endlich neue und wichtige Informationen über Crailsmus und die Sylnen. Das ist der Hauptgrund warum ich einen Stern abgezogen habe. Auch die Sylnen kamen in der ersten Hälfte kaum vor bzw. fand man nicht viel über sie heraus, sie kamen etwas zu kurz.

    Die Idee zur Geschichte fand ich super, es ist eine komplett neue und interessante Welt mit vielen neuen Wesen und Pflanzen entstanden.
    Allerdings sollte an der Umsetzung des Ganzen noch etwas gearbeitet werden.

    Die zweite Hälfte des Buches wurde immer spannender, bis zum Ende habe ich die neuen Informationen förmlich aufgesogen, besonders über die Sylnen.

    Die Protagonisten:
    Lina ist eine sympathische junge Frau, die während dieser Reise über sich selbst hinaus wächst und eine intensive Wandlung durch macht.
    Enerm ist oft stur, hochnäsig und emotionslos, er gibt sich oft geheimnisvoll und möchte keine Informationen preis geben. Dennoch merkt man während des Lesens, dass er ein großes Herz hat und sehr viel für andere über hat, auch wenn er es nie zu gibt. Kaja ist ein quirliger, kleiner Hund den ich sofort in mein Herz geschlossen habe.
    Auf ihrer Reise begegnen Lina und ihre Gefährten vielen Wesen, sie schließen neue Freundschaften, lernen eine facettenreiche Kultur kennen und machen sehr viele neue Erfahrungen, es war interessant ihre Entwicklung mit zu erleben.

    Mein Fazit:
    Eine eigentlich sehr gute und schöne Geschichte zu einer neuen Fantasywelt. Leider muss noch etwas an der Umsetzung gearbeitet werden, sodass der Anfang nicht mehr so langatmig ist. Das Potenzial der Geschichte wurde nicht ganz ausgeschöpft.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, wenn gleich ich hoffe, dass die Weiterreise nicht mehr so langatmig wird.

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