Magica – Quelle der Macht

12,90 

Bewertet mit 4.67 von 5 basierend auf 3 Kundenbewertungen
(3 Kundenrezensionen)

März 1645: Den neuen Lord in einer Vision zu sehen, wäre für eine Hexe wie Kristy ganz normal. Wenn diese ihn jedoch vierhundert Jahre in der Zukunft zeigt, stellt sich die Frage nach ihrem Sinn.

Kategorie: , , SKU: fantasy022

Beschreibung

März 1645: Den neuen Lord in einer Vision zu sehen, wäre für eine Hexe wie Kristy ganz normal. Wenn diese ihn jedoch vierhundert Jahre in der Zukunft zeigt, stellt sich die Frage nach ihrem Sinn.
Auf der Suche nach Antworten kommt Kristy dem Lord Jonathan of Devon immer näher. Schnell wird ihr bewusst, dass sie sich eigentlich von ihm fernhalten sollte, statt Gefühle für ihn zu entwickeln.
Dann aber wird ein Hexenjäger auf sie aufmerksam und Kristy muss sich entscheiden: Wird sie dem Jäger selbst gegenübertreten oder sich von Jonathan schützen lassen – denn schließlich ist er das gefährlichste Wesen ihrer Zeit?

Zusätzliche Information

ISBN:

978-3-946172-61-1

Sprache:

Deutsch

Seiten:

272

Erscheinungsdatum:

November 2016

3 Bewertungen für Magica – Quelle der Macht

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Anni

    Kurzbeschreibung

    März 1645: Den neuen Lord in einer Vision zu sehen, wäre für eine Hexe wie Kristy ganz normal. Wenn diese ihn jedoch vierhundert Jahre in der Zukunft zeigt, stellt sich die Frage nach ihrem Sinn.
    Auf der Suche nach Antworten kommt Kristy dem Lord Jonathan of Devon immer näher. Schnell wird ihr bewusst, dass sie sich eigentlich von ihm fernhalten sollte, statt Gefühle für ihn zu entwickeln.
    Dann aber wird ein Hexenjäger auf sie aufmerksam und Kristy muss sich entscheiden: Wird sie dem Jäger selbst gegenübertreten oder sich von Jonathan schützen lassen – denn schließlich ist er das gefährlichste Wesen ihrer Zeit?
    (Quelle und Bildcopyright liegen beim Eisermann Verlag)

    Äußere Erscheinung

    Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Überall sieht man die Funken vor einem sehr düsteren Hintergrund, der klasse zu dem historischen Setting passt. Über dem Titel, der sich in der Mitte befindet, sieht man einen Teil des Gesichtes der Protagonistin und ihre rote Haare. Ich finde, das Cover trifft die Stimmung des Buches einfach perfekt und bin auch ein riesiger Fan des Covers allgemein.

    Meine Meinung

    Schreibstil:

    Ich gebe zu: Das hier ist mein erster Roman von Saskia Stanner, die bereits als Wattpad-Autorin bekannt ist, aber es wird mit Sicherheit nicht der letzte Roman von ihr sein, den ich lese. Interessant ist bei »Magica«, dass das Buch drei verschiedene Sichten bedient. Wir haben die Hauptsicht von Kristy, immer wieder Szenen aus der Vergangenheit, die aus Jonathans Sicht erzählt sind und ab und zu Tagebucheinträge einer dritten, unbekannten Person. Mal ganz davon abgesehen, dass jede Sicht durch eine andere Schriftart abgegrenzt ist, bemerkt man es auch am Schreibstil. Saskia hat absolut keine Probleme damit, sich in eine Figur hineinzuversetzen und den Leser mitzureißen. Ihr Schreibstil ist darüber hinaus sehr angenehm und leicht zu lesen, so dass der Einstieg in die Geschichte nicht schwerfällt. Auch für nicht-historische Leser wie mich.

    Handlung:

    Wie schon gesagt: Eigentlich lese ich keine historischen Romane, aber nachdem Saskia sogar schon drei von mir gelesen hat, musste ich dringend aufholen – und ich bereue, es nicht schon eher getan zu haben. Die Handlung spielt zwar im Jahre 1645 und man merkt es auch anhand der Verhaltsweisen, der Kleidung usw. aber die Geschichte, die sie erzählt, ist einfach wunderbar.

    Es geht um Kristy, eine junge Hexe mit unglaublich starken Kräften, die in einer Vision Jonathan sieht, einen Vampir, dem sie unweigerlich näherkommt. Während die beiden sich ineinander verlieben, ist aber gleichzeitig auch ein Hexenjäger auf dem Weg zu ihnen und damit kann das Abenteuer auch schon losgehen.

    Ich weiß, das hört sich jetzt simpel an, ist es aber nicht! Wir verfolgen hiermit drei Handlungsstränge. Einmal den aus der Vergangenheit, der immer weiter in die damalige Gegenwart geführt wird, dann das Zeitgeschehen der Haupthandlung und durch einen dritten Strang auch noch das Geschehen von einer unbekannten Person, deren Identität erst später enthüllt wird.

    Vor allem das Thema der Hexenverfolgung, die damals an der Tagesordnung stand, hat Saskia wirklich gut umgesetzt, auch wenn es mir stellenweise zu detailliert war und ich wirklich Angst um meine Lieblinge hatte. Die Verknüpfung zu den Vampiren ist ebenfalls gut gelungen, weil so beide Familien noch mal verschiedene Backgrounds haben und die Tragik dazwischen noch einmal erhöht wird.

    Und das Ende erst! Saskia, nein! Einfach nur nein! Ich habe tatsächlich geweint, obwohl ich wusste, was passieren muss und unweigerlich auch passieren wird. Legt euch also Taschentücher beiseite. Und hofft, dass Band 2 schnell erscheint. Vor allem nach diesem Ende werdet ihr ihn brauchen.

    Charaktere:

    Kristy habe ich als Protagonistin als sehr angenehm empfunden. Sie ist klug und mutig, aber auch höflich und bescheiden. Es macht Spaß, ihre Geschichte zu verfolgen, weil sie so ist, wie sie ist. Darüber hinaus hat mir an ihr gefallen, dass sie nicht so perfekt ist. Auch sie hat Angst und weiß manchmal nicht weiter. Sie macht Fehler und steht dazu. Bewundernswert, wie ich finde.

    Jonathan ist ein etwas komplexerer Charakter. Um seine Familie zu retten, lässt er sie und sich selbst in Vampire verwandeln, ist aber immer darauf bedacht, niemanden zu verletzen. Auch er ist höflich und extrem romantisch. Er kümmert sich um seine Familie und ja, ich glaube, ich habe einen neuen Bookboyfriend – auch wenn Saskia sagt, dass ich ihn nicht anlecken darf. ☹

    Fazit

    »Magica – Quelle der Macht« sollte man auf jeden Fall auf dem Schirm haben. Sympathische Charaktere und eine Handlung, die mal nicht dem Mainstream entspricht macht das Lesen zu einem echten Erlebnis.

    Bewertung

    5/5

  2. Bewertet mit 4 von 5

    Viktoria

    „Die Verbindung zu den Menschen? Das Hexenpendant zu einem Erzengel? Bedeutete das, dass sie alles von Anfang an geplant hatte?“ – Zitat aus dem Buch

    Inhalt:
    März 1645: Den neuen Lord in einer Vision zu sehen, wäre für eine Hexe wie Kristy ganz normal. Wenn diese ihn jedoch vierhundert Jahre in der Zukunft zeigt, stellt sich die Frage nach ihrem Sinn. Auf der Suche nach Antworten kommt Kristy dem Lord Jonathan of Devon immer näher. Schnell wird ihr bewusst, dass sie sich eigentlich von ihm fernhalten sollte, statt Gefühle für ihn zu entwickeln. Dann aber wird ein Hexenjäger auf sie aufmerksam und Kristy muss sich entscheiden: Wird sie dem Jäger selbst gegenübertreten oder sich von Jonathan schützen lassen – denn schließlich ist er das gefährlichste Wesen ihrer Zeit?

    Zum Cover:
    Beim Cover tu ich mir diesmal schwer, einerseits gefällt es mir, anderseits finde ich es nicht ganz passend. Es zeigt eine Frau, vermutlich Kristy, es freut mich, dass man das Gesicht kaum erkennt. Der Rest ist eher nichts sagend und nicht auf den Inhalt angeglichen.

    Zum Inhalt:
    Die junge Hexe Kristy merkt, dass irgendetwas mit dem neuen Lord nicht stimmt. Neugierig macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und stößt auf ein gefährliches Geheimnis. Ein Geheimnis, dass auch sie in Gefahr bringen könnte. Ihre Gefühle machen das Ganze nur noch schwerer. Als ein Hexenjäger auftaucht, wird die Gefahr größer und alles scheint aussichtlos.

    Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung. Man merkt beim Lesen, dass es ihr Debütroman ist. Lange verschachtelte Sätze haben meinen Lesefluss leider immer wieder unterbrochen. Die Idee zur Geschichte selbst gefiel mir, sie wurde gut ausgearbeitet. Die Geschichte spielt im 17. Jahrhundert, ich hatte erwartet, dass sich die Autorin sprachlich ein wenig an die Zeit angepasst hat. Leider war dem nicht so, Worte wie „geschmissen“ oder „motzte“ passten so überhaupt nicht in die Geschichte. Überhaupt ist der Schreibstil der Autorin eher modern angelegt.

    Die Autorin hat die Geschichte sehr ausgiebig und intensiv beschrieben. In der ersten Hälfte kam trotzdem kaum Spannung auf. Erst nach circa 60% begann diese endlich zu steigen. In den letzten Kapiteln konnte ich dann auch mitfiebern und mit den Protagonisten mitleiden.

    Probleme hatte ich bei den Protogonisten selbst. Die Gefühle, die die Protagonisten im Buch begleiten, konnte ich kaum nachvollziehen oder nachempfinden. Ich konnte sie einfach nicht spüren und wurde somit nicht mitgerissen. Dies fand ich total schade, da die Geschichte wirklich Potenzial hat. Außerdem konnte ich die Handlungen manchmal nicht verstehen, weil die Protagonisten auf wichtige Dinge gar nicht reagiert haben.

    Bei ihren Fantasy-Wesen hat die Autorin sich einiger Klischees bedient und diese mit ein paar weiteren Elementen vereint. Besonders gefallen haben mir die Sichtwechsel in die Tagebucheinträge und die Erinnerungen, dadurch konnte man die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

    Das Finale war sehr gut geschrieben und im Showdown gab ein auch unerwartete Wendungen. Für mich war dies der beste Abschnitt des ganzen Buches. Das Ende des Buches ist offen und doch hat es einen Abschluss bekommen. Auf jeden Fall dürfte die Fortsetzung gut sein.

    Mein Fazit:
    Die Geschichte hätte Potenzial, leider wurde dieses nicht komplett ausgeschöpft. Mir gefällt allerdings die Grundidee.

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Bianca

    “ Kopfschüttelnd öffnete ich die Augen wieder und ließ eine Rose, die auf dem Fensterbrett stand, verdorren, indem ich ihr das Wasser entzog. Jonathan hatte sie mir erst vor wenigen Tagen geschenkt. Leise versprach ich mir, die Blume erst wieder erblühen zu lassen, wenn ich einen Gefährten hatte. Davor würde sie ausgetrocknet auf dem Fensterbrett stehen und mich immer daran erinnern, wie sehr mich Jonathan verletzt hatte.“

    Zum Buch
    In ihrem Stamm ist Kristy eine besondere Hexe. Durch ihre außergewöhnlichen Kräfte hat sie vielzählige Verantwortungen und fühlt sich als Person hinten angestellt. Als ein neuer Earl mit seiner Familie in ihre Nähe zieht wird ihre Neugierde geweckt und ihr Leben wird auf den Kopf gestellt. Als ihr unerwartet dann auch noch ein bekannter Hexenjäger über den Weg läuft ändert sich ihr Leben grundlegend.

    Das Cover des Buches ist düstern und ich nachdem Lesen des Buches finde ich es passt wunderbar zu Saskia’s Werk. Die Zeit der Hexenverfolgung war für viele Frauen nicht leicht und das versteckte Mädchen zeigt die Zurückhaltung die manche Frau am Tag legen musste.

    Der Schreibstil von Saskia ist flüssig und passt wunderbar zu der gewählten Zeit des 17. Jahrhunderts. Die verschachtelten Sätze, mit den teilweise kurzen Satze finde ich sehr toll, es wirkt immer der Situation angepasst.Ich habe das Buch an einem Tag gelesen, es flog nur so vor sich hin. Der Klappentext verriet nicht sehr viel über das Buch, umso gespannter war ich dann. Die Handlung war teilweise absehbar, wartete jedoch mit vielen unerwarteten Momenten auf. Die Geschichte wurde aus der Perspektive von Kristy, Jonathan und dem Hexenjäger (in Form von Tagebucheinträgen) erzählt. Besonders die unterschiedliche Darstellung und der leicht variierende Schreibstil zwischen den unterschiedlichen Protagonisten machen das Buch zu etwas besonderen. Als Leser war man sich sofort bewusst in welcher Perspektive man gerade liest. Etwas was mir wichtig ist, besonders wenn man das Buch zwischendurch mal aus der Hand legt.

    Zu Beginn lernen wir Kristy und ihr Leben kennen. Durch ihre Kräfte wird ihre Person im Hintergrund gedrängt und sie fühlt sich oft eingeengt durch die große Verantwortung. Einen Charakter, mit welchen sich der Leser leicht identifizieren kann. Sie ist erst 16 Jahre alt und wartet auch mit der ein oder anderen Trotzreaktion auf, welches dem Alter entsprechend gut gelungen ist.
    Jonathan hat eine besondere Eigenschaft, welche ich in dieser Form nicht erwartet habe. Dies kam für mich sehr überraschend – weswegen ich auch nichts weiter darüber verraten möchte. Dies in Kombination mit dem Hexen hat mir gut gefallen und ich finde die Umsetzung ist gelungen.

    Der Ort der Handlung und die Begebenheiten werden entsprechend erläutert, so dass sich der Leser schnell in die Zeit einfinden kann und in die Welt der Hexen. Hier ist noch Potenzial vorhanden, ein zweiter Band ist auch bereits in Planung.

    Fazit
    Das Werk von Saskia hat mich überrascht, denn es bot viel mehr als ich erwartet hatte. Es gibt die ein oder besondere Stelle, die mich richtig gefesselt hat. Obwohl ein weiterer Band geplant ist, ist dieses Werk in sich geschlossen und ohne fiesen Cliffhanger.

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