Carim – Drachentöter

12,90 

Bewertet mit 5.00 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

Drachen töten. Das ist es, was Carim kann. Das ist es, was Carim liebt – und seit Jahren tut. Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen – denn der Drache schlüpft.

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Beschreibung

Ein Mann mit vor Schmerz zerfressenem Herzen.
Ein Drache mit Augen so rot wie Blut.
Und eine Vergangenheit, die auf immer verborgen bleiben soll.

Drachen töten. Das ist es, was Carim kann. Das ist es, was Carim liebt – und seit Jahren tut.

Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen – denn der Drache schlüpft.

In seiner unstillbaren Machtgier erkennt der junge Mann all die Möglichkeiten, die sich ihm nun bieten und schmiedet einen boshaften Plan. Denn wenn die Bestie ihm erst einmal gehorchte, würde jeder Mann vor ihm kriechen …

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-946172-69-7

Sprache

Deutsch

Seiten

300

Erscheinungsdatum

15.05.2017

2 Bewertungen für Carim – Drachentöter

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Ein machtgieriger Held, ein gewaltiger Drache und ein gemeinsames Abenteuer

    Diesmal werde ich den Inhalt anhand des Klappentextes, der mich bereits sehr neugierig machte, darstellen. Denn das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich fürchte, dass ich ins Schwärmen gerate und womöglich zu viel vorwegnehme.

    Zum Inhalt
    Ein Mann mit vor Schmerz zerfressenem Herzen.
    Ein Drache mit Augen so rot wie Blut.
    Und eine Vergangenheit, die auf immer verborgen bleiben soll.
    Drachen töten. Das ist es, was Carim kann. Das ist es, was Carim liebt und seit Jahren tut.
    Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen denn der Drache schlüpft.
    In seiner unstillbaren Machtgier erkennt der junge Mann all die Möglichkeiten, die sich ihm nun bieten und schmiedet einen boshaften Plan. Denn wenn die Bestie ihm erst einmal gehorchte, würde jeder Mann vor ihm kriechen …

    Zum Schreibstil
    Ich finde den Schreibstil von Lena Knodt echt spitze. Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte drin, sie hat mich sofort abgeholt und mitgenommen. Ich konnte mir alles, sowohl Orte, als auch Charaktere und Handlung, sehr gut im Kopf vorstellen.
    Wenige Male sprang die Handlung für ein Kapitel in die Vergangenheit, wo ich mehr über Carim, sein Denken und seine Motive erfuhr, doch gab es dabei keine Verständnisprobleme. Auch wenn ich aus Zeitgründen nicht jeden Tag lesen konnte und das Buch mal ein paar Tage liegen lassen musste, kam ich immer wieder sehr schnell in die Geschichte rein.

    Meine Meinung
    „Carim – Drachentöter“ ist ein wahnsinnig spannendes Buch, das mich sofort gepackt hat!
    Carim ist nicht der typische gute Held, den man aus vielerlei Geschichten kennt. Er ist vielmehr ein etwas dunklerer Charakter, der (wie der Klappentext bereits verrät) aus Machtgier und Egoismus handelt. Ich fand ihn als Charakter sehr interessant und war sehr neugierig, ob und wenn ja welche Entwicklung er in der Geschichte durchmacht. Außerdem fand ich die Beziehung zwischen ihm und Vlynnar, dem kleinen Drachen aus dem Ei, sehr spannend.
    Doch dies sind nicht die einzigen Aspekte, die mich von der Geschichte überzeugten! Denn es gab mindestens eine, eher sogar zwei Momente, da dachte ich die Geschichte sei nun eigentlich zu Ende, dabei waren noch einige Seiten zu lesen! Lena Knodt überraschte mich an jenen Stellen mit ihren Einfällen, welche die Geschichte weiterlaufen ließen. Es sind Ideen, die ich so nicht erwartet hätte. Es steckt einfach mehr in dem Buch, als der Klappentext erahnen lässt.
    Auch die anderen Charaktere neben Carim und Vlynnar bringen interessante Anreize in die Handlung mit ein. Ich möchte wirklich nicht zu viel verraten. Deshalb sage ich nur, dass jeder für sich einzigartig und authentisch ist und es einige interessante Dynamiken zwischen den Nebencharakteren und Carim gibt.
    Insgesamt hat mich das Buch absolut überzeugt und ist bisher eines von wenigen Büchern, die mich dieses Jahr richtig gepackt haben! Für mich ist es definitiv ein Lieblingsbuch. Ich freue mich schon riesig auf den Folgeband und bin sehr gespannt, mit welchen Ideen Lena Knodt mich dann überraschen wird.

    Lieblingszitate
    „Zusammen waren sie unbesiegbar.“
    „Du musst nach den Sternen greifen, dem Höchsten, was dir vorschwebt; sonst wirst du für immer ein Niemand bleiben, von den anderen mit Füßen getreten.“
    „Niemand sollte bereuen, wer er ist.“

    Leseempfehlung
    Von mir erhält „Carim – Drachentöter“ 5 von 5 Sterne!
    Ich würde das Buch absolut jedem weiterempfehlen! Vor allem wenn du Fantasy magst und Lust auf ein spannendes Abenteuer mit einem eher dunklen Held und einem Drachen hast. Meiner Meinung nach ist die Geschichte für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren sowie Erwachsene geeignet.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Also, nachdem ich mit dem Buch fertig war, habe ich gedacht ich schulde der Autorin und ihrem Buch, eine Rezension.
    Ich fange mit der „Hardware“ an:
    -COVER-
    Das Cover überzeugt auf ganzer Linie, die Farben sind „hitzig“, es wirkt zusammen mit der brennenden Stadt im Hintergrund wie eine verheerende Schlacht, die man fast spüren kann. Das Ei im Zentrum wirkt mysteriös und vielversprechend. Zusammen mit der sehr coolen Schriftart wirk es perfekt abgestimmt und sehr professionell. Man muss es sich einfach mal selbst ansehen, dann wisst ihr was ich meine.
    -KARTE-
    Die Karte ist mal was Neues und sehr schön illustriert. Sie gibt einen guten Einblick in die Welt, die die Autorin geschaffen hat. So kann man die Wege der Protagonisten nachvollziehen, die sich quer durch die Länder Alpetorias bewegen.
    -NAMEN-
    Die Namen sind originell und meiner Meinung nach absolut passend gewählt. Meine Favoriten sind ganz klar Vlynnar, was einfach nur bestialisch klingt, Lincir und Rados (Carims Schwerter) und Alpetoria. Auch Raki passt wie die Faust aufs Auge, aber das werdet ihr wahrscheinlich auch nachvollziehen können, wenn ihr sie kennen lernt.
    -HANDLUNG-
    Vielleicht sagen sich einige, dass es schon Geschichten mit Drachen und Menschen, die eine besondere Beziehung aufbauen, gibt. Lasst euch jedoch auf keinen Fall davon vor einnehmen, denn was die Autorin hier gemacht hat ist neu, ist anders, ist sehr interessant auf mehreren Ebenen, denn alleine der Protagonist ist erfrischend anders, nicht die klassische Heldenfigur und es gibt auch keinen freundlichen Drachen von nebenan. Im Fokus steht Carim, der, wie dem Titel zu entnehmen, sein Geld (und auch eine Art Befriedigung) durch das Töten von Drachen erhält. Dabei lebt er, weit abseits jeder Zivilisation, in den Bergen, was schon mal einige Fragen beim Leser aufkommen lässt. Wie kam es dazu, was geht in so einem Mann vor? Zum Glück gibt die Autorin genügend Antworten im Verlauf der Handlung, Carims Vergangenheit wird, geschickt eingebaut, puzzleteilartig zu einem Gesamtbild zusammengesetzt. Ich werde nicht weiter darauf eingehen, da das jeden selber erfahren muss. Dieser mysteriöse Mann kommt nun also durch ein bestimmtes Ereignis an ein „gesundes“ Drachenei, woraus sogar ein Drache schlüpft, in dem Carim das Potenzial erkennt, seine „Träume“, seien sie auch noch so egoistisch, in die Tat umzusetzen. Bei seiner Reise, durchleben Carim und sein Begleiter, den er Vlynnar tauft (warum werdet ihr erfahren, war eine sehr coole Idee) einige Abenteuer und streifen dabei quer durchs Land. Die Kernhandlung ist meiner Empfindung nach gar nicht die Story um Vlynnar, sondern eher der Zwiespalt und die Entwicklung, die der Protagonist erfährt, wobei einem auch häufig die Frage aufkommt, wie man selber entscheiden würde, wenn man die Wahl zwischen Macht und Freundschaft hat. Dem Training des Drachen, sowie der wachsenden Bindung zuzusehen macht Spaß zuzusehen, bis dann tatsächlich die erste Härteprüfung in Form einer Schlacht auf die Protagonisten zukommt, welche sehr spannend bis zum Schluss beschrieben ist. Ebenfalls das Errichten der Drachenschule und die Ausbildung der neuen Reiter ist gut geschrieben, meiner Meinung nach aber etwas zu kurz geraten. Die Idee Carim mit seinen eigentlich abgestellten Gefühlen zu konfrontieren war sehr amüsant, vor Allem in Hinblick auf Raki, Feana und Vlynnar. Ebenso eckt Carim mit seinem doch recht ungestümen Charakter häufig an, besonders beim Adel und den Einwohnern Fithars.
    Ich hoffe es wird einen zweiten Teil geben, der alle Fragen, die sich bei mir aufgetan haben klärt und natürlich mehr von den Abenteuern Carims und Vlynnars erzählt.
    -CHARAKTERE-
    Die Charaktere sind originell und bleiben im Kopf, selbst den Drachen wurde von der Autorin eine gewissen „Persönlichkeit“ gegeben. Zu den wichtigsten versuche ich einen kleinen Einblick zu geben:
    Carim: Aufmüpfig und im ständigen Kampf mit seiner Vergangenheit, seinen aufkommenden Gefühlen und natürlich der Gesellschaft, die vermeidet. Gerade sein Habitus ist sonderbar (beinahe nackt, nur mit Schurz und Lederriemen), was ihn barbarisch aussehen lässt. Seine raue Art und sein spöttischer Ton bringt ihn oft in Schwierigkeiten, aus denen er sich häufig mal raus prügeln muss, was aber auch lustig zu lesen ist. Gerade im Bezug zu Vlynnar und Raki ändert sich sein gewohntes Verhalten und er durchläuft eine stetige Charakterentwicklung. Sein Blutdurst und der Kampf nach Überlegenheit stehen oft in Konflikt mit seinen Freunden und seiner traumatisierenden Vergangenheit. Was mich besonders gereizt hat ist sein Familienverhältnis, besonders zu seiner Schwester, da ich selber eine Schwester habe und weiß wie schön es sein kann eine solch wichtige Beziehung zu pflegen. In meinen Augen ist Carim richtig gut gelungen, ich kann seine Aktionen (auch wenn es oft verwerflich war) nachvollziehen und alleine optisch reißt er echt was raus. Ebenso hat er einen coolen Sinn für Humor.
    Vlynnar: Benannt nach einer alten Legende, ist Vlynnar alles andere als eine
    Saphira (Eragon) oder ein Ohnezahn (Drachenzähmen leicht gemacht), er wirkt trotz gewisser menschlicher Züge und Verständnisses eher animalisch bzw. bestialisch, weil Drachen (wenn es sie wirklich geben würde, vielleicht ja doch?) genauso wären: räuberische Echsen, und dazu noch wandelnde Flammenwerfer, was Vlynnar gerade in brenzligen Situationen oft unter Beweis stellt. Er ist mir irgendwie am meisten ans Herz gewachsen, weil er mich gerade durch seine Treue an einen Hund erinnert hat, und ich bin ehr der Hundetyp 😀
    Raki: Hauptmann Raki hat es nicht leicht in einer von Männern dominierten Militärwelt, sie schlägt sich durch ihre Kühnheit und ihr Talent, Männer nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen, jedoch sehr gut durch. Trotz ihrer eher emanzipierten Ausstrahlung vertritt sie viele weibliche Attribute, vor Allem optisch, was Carim um den Finger wickelt, wie es kein anderer vermag.
    Der Adel: Natürlich gibt es noch sehr viele andere wichtige Charaktere zu nennen, jedoch ist der Adel für mich der eigentliche zentrale Gegenspieler der Story, denn Carim wird von ihm permanent zum Handel getrieben.
    Kastriot und Asdral: Während Asdral einen mutigen und würdigen König darstellen würde ist sein jüngerer Bruder alles andere als das, er ist ein Heuchler, der sich nur durch seinen Stand definieren kann. Und genau deshalb reibt sich Carim so an ihm, Kastriot vertritt all das, was Carim am Adel hasst.
    König: Er ist Caims Auftraggeber und ohne ihn hätte es Carim wahrscheinlich nicht geschafft an seinen Titel, Geld und die Drachenschule zu kommen.
    Feana: Das dritte Kind des Königs ist noch jung, infantil und etwas zickig. In Carims Gegenwart ist sie offen aber zugleich auch schüchtern, was mir sehr gefiel. Sie vertritt eine gewisse Unschuld.
    -SCHREIBSTIL-
    Lena Knodts Schreibstil hat mich schon bei ihrem ersten Buch (Sihon-Sohn des Feuers) überzeugt. Sie benutzt noch Wörter, die man nicht täglich hört, hat einen Sinn dafür Spannungen zu erzeugen und kann vor Allem Gefühle sehr gut darstellen.
    -FAZIT-
    Das Buch mit seiner Handlung, seiner Welt und besonders seiner Charaktere haben mich auf ganzer Linie überzeugt. Negativ fand ich teilweise Wortwiederholung (seltener) und manche spannende Passagen kamen recht kurz im Vergleich zu Nebenhandlungen. Weitere negativ Punkte kann ich nicht finden, falls doch werde ich noch was nachreichen. Ich kann nur sagen holt es euch, wobei ich euch aber die gedruckte Version empfehle, da die Illustrationen viel besser zur Geltung kommen und es im Regal echt was her macht. Ich sag nur weiter so, und Wünsche der jungen Autorin noch viel Glück auf ihrem weiteren Weg.

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